Unterschätzte Treibhausgase

Im Rahmen der globalen Erwärmung hört man fast ausschließlich nur von CO2. Diese Fixierung macht die gut belegte Theorie des menschengemachten Klimawandels für Verschwörungstheorien angreifbar, die den Menschen aus seiner Verantwortung gegenüber der Natur und der Umwelt befreien, wie ich in meinem Artikel Die Klimalüge der Klimaleugner auch erwähnt habe.

Zuerst beginnen will ich mit Methan. Das Methan (CH4) als Treibhausgas wirkt und bis zu 35mal „effektiver“ als CO2 ist, wird schon in diesem Spiegelartikel aus dem Jahre 2009 erwähnt unter Bezugnahme auf eine Studie der Columbia University erwähnt. Methanaußstoß wird in großem Maße durch die Landwirtschaft verursacht, das Umweltbundesamt brachte vor wenigen Tagen einen Bericht heraus über die „vergessenen Treibhausgase,“ nämlich Methan und auch Lachgas (N2O), die allein von der deutschen Landwirtschaft ein Äquivalent von 67 Millionen TONNEN CO2 ausstießen.

Da der größte (menschengemachte) Anteil am Methanausstoß auf die Landwirtschaft zurück zu führen ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass Methan (und auch Lachgas, das häufig in Dünger zu finden ist, bzw. durch Reaktionen zwischen Stickstoff und Sauerstoff entsteht) kaum im Weltbild der meisten Aktivisten auftauchen. CO2 ist das Treibhausgas, welches vor allem auf moderne Technologie und die „Großindustrie“ zurückgeht und passt besser in das Feindbild, Moderne gegen Natur. An diesem Punkt wird wieder einmal gut belegt, dass der gewöhnliche Landwirt nicht der naturverbundene Landschaftspfleger und Naturfreund ist, sondern massiv in Ökosysteme eingreift und mit schädlichen Stoffen den eigenen Gewinn maximiert.

Dass CO2 so schädlich ist und unter seinen Konkurrenten heraussticht, 2015 und 2016 in einer Rekordkonzentration in der Atmosphäre vorlag, liegt daran, dass die früheren CO2-Neutralisierer immer weiter zerstört werden (große Wälder, Vergiftung der Meere …). Die Zerstörung großer Waldflächen für Landwirtschaft, vor allem die Viehhaltung minimiert damit einerseits die Fähigkeit des Planeten, CO2-Emissionen ausgleichen zu können und erhöht den Anteil an anthropogenem Methan, das schon jetzt zu 20% zum Klimawandel beiträgt!

Einen noch effektiveren Treibhauseffekt weißt neben dem Methan das Lachgas auf. Beliebt ist es nicht nur als Narkosemittel oder kurz wirksames Dissoziativum bei Konsumenten, sondern eben auch in der Landwirtschaft, als Dünger oder in der Viehhaltung. N20 hat eine Wirksamkeit, die der 298-fachen Wirkung von CO2 entspricht und verbleibt in der Atmosphäre für 114 Jahre, bis es effektiv abgebaut wurde. Lachgas greift daneben auch die Ozonschicht an, wie schon 2009 berichtet wurde.

Der Anteil von Lachgas am anthropogenen Klimawandel beträgt in etwa 5 – 6%, zusammen mit Methan machen nur diese beiden Stoffe schon einen Viertel des menschlichen Anteils am Klimawandel aus. Einzelne Kampagnen klären zwar über deren Gefährlichkeit aus, doch die öffentliche Fixierung auf CO2 bleibt dennoch erhalten.

Neben Lachgas und Methan gibt es allerdings noch Flourkohlenwasserstoffe, Flourchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die neben ihrem Treibhauseffekt äußerst aggressiv auf die Ozonschicht einwirken, welche zwar seit 1995 nur noch eingeschränkt verwendet werden dürfen, aber wegen ihres Potentials von bis zum 14.800fachen des CO2 und hoher Haltbarkeit noch ca. 10% zum gegenwärtigen Klimawandel beitragen (!!!). Deren Konzentration in der Atmosphäre ist allerdings seit 1999 leicht rückläufig, vor allem wegen der großen Einschränkung ihrer Verwendungsmöglichkeiten (da hier bereits gehandelt wurde, kann es aber schlecht zu den „vernachlässigten“ Klimafaktoren gezählt werden).

Die Fixierung auf CO2 birgt viele Gefahren. Zum einen macht sie die (richtige) Theorie des menschengemachten Klimawandels leicht angreifbar, da der CO2-Ausstoß eben nicht die einzige Ursache ist und dieses monokausale Weltbild von den meisten widerlegt werden kann, die mit dieser Zielsetzung beginnen, etwas zu recherchieren. Zum anderen schadet es der Umwelt, wenn man nur die politisch genehmen Faktoren bekämpft, alle anderen aber ignoriert, weil man es sich dann mit der Landwirtschaft versauen könnte.

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Die Klimalüge der Klimaleugner

Ich bewege mich selbst in eher libertär orientierten Kreisen und habe darum auch oft Erfahrungen gemacht mit sogenannten Skeptikern, die den derzeitigen Klimawandel als nicht menschengemacht ablehnen. Der Markt und der Mensch sollte frei von Regulierungen bleiben, weswegen viele den Klimawandel für eine staatliche Lüge halten, der als weiterer Grund für sinnlose Vorschriften dienen soll. Das wäre zwar durchaus ein möglicher Grund für eine Erfindung des Klimawandels, beweist aber gar nicht, dass er überhaupt erfunden wurde. Um dem auf den Grund zu gehen möchte ich mich mit den Hauptargumenten der Klimaskeptiker auseinandersetzen.

Zuerst muss man aber unterscheiden. Wie auch beim Kreationismus gibt es nicht nur eine Gruppe, sondern viele verschiedene Motivationen und Ansätze. Die einen sehen lediglich die Faktenlage zu einem menschengemachten Klimawandel skeptisch, die anderen aber leugnen die menschliche Beteiligung und Verantwortung komplett und sind auch meist in einem verschwörungstheoretischen Netz verfangen, dass aus Weltbildimmunisierung und narzisstischem Selbstverständnis besteht, wie es für Verschwörungsglauben typisch ist. Vor allem mit den Argumenten Letzterer möchte ich mich hier auseinandersetzen.

Hierzu habe ich einen sehr ausführlichen klimaskeptischen Artikel aus dem Internet verwendet, der die meisten Argumente dieser Szene gut zusammenfasst und mir damit auch eine gute Grundlage zur Widerlegung bietet. (Mit dieser Einstellung sollte man natürlich nie an die Sache rangehen. Es gilt auch hier wie immer, objektiv zu bleiben. Die Formulierung habe ich nachträglich eingebaut, das soll hier nur Erwähnung finden um dem Vorwurf meiner eigenen Ideologisiertheit zuvor zu kommen.)

Der Artikel beginnt erst einmal damit, zu sagen, dass es bei der Klimalüge nur um Selbstbereicherung der Eliten geht und zudem wird ein Strohmannargument exekutiert. Meines Wissens hat kein Mensch, wie im Artikel behauptet, dass Schmelzen der Polkappen als Beweis für eine menschengemachte Klimaerwärmung angegeben. Vielmehr ist es eine Folge des Klimawandels und damit wirklich ein Beleg für eine faktische Erwärmung, aber an sich natürlich nicht dafür, dass sie durch Menschen verursacht wurde. Allerdings konnte ich auch keinen Artikel finden, der das behauptet.

Zum ersten, der angebliche „Beweis,“ dass Menschen mit dem Klimawandel Geschäfte machen, ist kein Beweis. Viele Unternehmen müssen schließlich auch Vorkehrungen treffen und damit mehr Geld aufwenden, z. B. ist die gesamte Automobilindustrie betroffen, die bekanntermaßen eine sehr starke Lobby besitzt. Man kann also kaum davon ausgehen, dass die Interessen/die Lobby der wenigen Unternehmen, die von einer „Klimalüge“ profitieren würden, mehr ins Gewicht fallen als diejenigen, die mehr Ausgaben haben.

Weiter gehts, zum einen behauptet der Autor, die CO2-Messungen am Mauna Loa, einem aktiven Vulkan, seien wohl kaum aussagekräftig, was die Konzentration von Kohlenstoffdioxid angehe. Gehen wir spaßeshalber davon aus, dass die Wahl der genauen Platzierung der Messstation das nicht berücksichtigt hat und einen Bereich wählte, der von den Emissionen direkt betroffen ist … selbst dann zeigt die ansteigende CO2-Kurve, bei einem seit Jahren gleichmäßig aktiven Vulkan dennoch, dass das CO2 auch in der umgebenden Atmosphäre eine höhere Konzentration erreicht und dies passiert seit Jahren. Außerdem besteht MLO nicht nur aus einer Messstation, sondern aus fünf verschiedenen, die mehrere Kilometer auseinanderliegen und deren Ergebnisse in einem Durchschnittswert berücksichtigt werden. Insofern kann man diesen Einwand getrost vergessen.

Amüsanterweise widerspricht der Einwand, dass die Messungen sowieso nichts aussagen in Gänze der restlichen Argumentation des Autors, die aussagt, dass es zu einer Temperatursenkung käme, trotz des hohen CO2-Gehalts der Luft. Wenn die Messungen sowieso erlogen sind, dann ist seine Theorie damit selbst hinfällig. Denn zuerst sagt er, das CO2 würde nicht zur Klimaerwärmung führen und dann, dass das CO2 der Vulkane dafür verantwortlich sei. (de facto entsprechen die vulkanischen Emissionen weniger als einem Prozent der menschlichen)

Das Missverständnis vieler ist, dass der menschliche Anteil am Klimawandel gering sei, weil der Mensch lediglich 3% der CO2-Emissionen zu verantworten hat … doch ein Baum, der bei seinem Verfaulungsprozess dieses freisetzt hat es zum Wachsen benötigt, produziert also nichts „zusätzlich,“ wohingegen menschliche Emissionen nicht ausgeglichen werden. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung der Meere usw. Ein Brunnen, der eigenes Wasser hochpumpt und dieses ablaufen lässt, läuft nicht über, gießt man aber regelmäßig nur ein kleines Glas Wasser hinein, so läuft er doch über, auch wenn der eigene Anteil verschwindend gering ist.

Nun könnte man argumentieren, der Mensch würde auch kein zusätzliches CO2 produzieren, er bedient sich ja der Naturstoffe. Allerdings greift er ganz massiv in die Teile des Ökosystems ein, die das CO2 binden. Abholzungen des Regenwaldes und Vergiftung der Meere sind Fakten, die auch Klimaleugner nicht bestreiten werden. es kommt also nicht nur darauf an, wie viel CO2 der Mensch produziert, sondern auch darauf, wie er die Ressourcen zur Neutralisierung vernichtet.

Ich hätte gerne etwas zur beschriebenen Graphik verfasst, aber hab eine vergleichbare auch mit deren Quellen nicht finden können. Falls jemand diese kennt oder eine spezifische Quelle nennen kann/eine bestimmte Frage hat, kann ich gerne nochmal nachrecherchieren und den Artikel erweitern.

Allerdings konnte ich hier eine gute Zusammenfassung finden, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Klima nahelegt. Die Konzentration in der Atmosphäre ist auch nicht, wie oft behauptet, der einzige Faktor einer Klimaerwärmung. Denn auch die Intensität der Sonneneinstrahlung ändert sich, die geologischen Gegebenheiten sowieso, denn der Mensch ist mittlerweile als geologischer Faktor anzusehen. Wenn zu Zeiten der Dinosaurier die Region der heutigen Niederlande überflutet wurde, dann interessierte das keinen, eine Klimaveränderung heutzutage hätte allerdings katastrophalere Folgen.

Der Autor widerspricht sich wieder, als er weiter behauptet, dass Polareis würde stabil sein oder sogar „wachsen.“ Wieso dann zuvor die Rechtfertigung, der Mensch habe kaum Einfluß auf die CO2-Konzentration, wenn steigende Werte keinen Einfluß auf das Klima haben? Aber dies nur am Rande. Ich selbst habe bei meiner Recherche, auch zu der Entwicklung der letzten Jahrzehnte nur Quellen gefunden, die einen steigenden Meeresspiegel belegen (woher, wenn nicht durch Abschmelzung der Pole, soll eine solche Menge Wasser kommen?), wie zum Beispiel hier, wobei auch hingewießen wird auf Schwankungen im Meeresspiegel. Das heißt, dass in einem Jahr das Eis tatsächlich stabiler wird oder sogar zunimmt, auf Dauer, über einen langen Zeitraum hinweg aber in der Tendenz abnimmt. Damit ist der Vergleich von lediglich zwei Jahren, wie er im hier besprochenen Artikel vorgenommen wird, wenig aussagekräftig. Zusätzlich als geeignet erschienen mir noch zwei Artikel der „Lügenpresse“ zur Widerlegung, einerseits von der deutschen Welle und andererseits vom bayrischen Rundfunk.

Die beiden Bilder der Radarstation DYE3 sagen wieder relativ wenig aus. Zum einen ist lediglich bei einem angegeben, wann genau es aufgenommen wurde, zum anderen sind es Momentaufnahmen, die momentane Wetterlage und ähnliches komplett außer Acht lassen. Der Klimawandel ist kein linear verlaufendes Ereignis, extreme Schwankungen sind sogar eher ein Beleg für ein aus dem Gleichgewicht geratenes Verhältnis. Die Tendenz zu einer Erwärmung ist gegeben, das heißt nicht, dass es keine Kaltwetterperioden gibt.

Das nächste Argument ist in meinen Augen mehr als fadenscheinig:

Früher waren die Gletscher hellweiss und haben die Strahlung besser reflektiert. Guckt euch an wie schwarz die heute sind.
Das Resulat der Studie passte aber den Auftraggebern überhaupt nicht und wurde nicht veröffentlicht, weil sie als Antwort das CO2 als Schuldigen hören wollten. Sie verschwand in der Schublade. Man hätte ja was tun müssen und sich mit einer starken Lobby angelegt. Ausserdem wird die Verschmutzung grossteils aus den Nachbarländern rein geweht.

Dass die Gletscher wegen abgelagerten Rußpartikeln die Einstrahlung der Sonne weniger stark reflektieren und diese dadurch schneller Abschmelzen ist durchaus vorstellbar, klingt auch ziemlich logisch. Allerdings ist der Fakt, dass auch andere Faktoren für die massive Zerstörung der Gletscher verantwortlich sind kein Gegenbeleg für eine Klimaerwärmung durch CO2. Es ist, als würde man behaupten, in Spanien sei es wärmer als in Deutschland wegen der häufigeren Waldbrände.

Einer der wichtigsten Argumente der Klimahysteriker ist, durch die Klimaerwärmung befindet sich mehr Energie in der Atmosphäre und im Meer, deshalb wird es weltweit mehr Stürme und zerstörerische Hurrikane geben, welche Milliarden an Schäden verursachen werden.

Mit dieser Behauptung greift der Autor nicht nur die Vertreter der (von den meisten Wissenschaftlern vertretenen) Theorie des menschengemachten Klimawandels an, sondern auch jene, die nur sagen, dass es eine Klimaerwärmung an sich gibt. Nun sind aber nicht nur die Stürme, sondern an und für sich Wetterextreme angenommene Belege für die Klimaerwärmung und Schäden durch Extremwetterlagen haben seit 1980 zugenommen. Auch hier gilt wieder, eine nicht-lineare Zunahme ist nicht bewertbar anhand so kurzer Intervalle. Auch Modellrechnungen legen nahe, dass nicht die Anzahl der Stürme steigt (sie sinkt möglicherweise sogar leicht), sondern vor allem die Heftigkeit der Stürme zunimmt. Man sollte die „Klimahysteriker“ richtig zitieren, bevor man sich über sie lustig macht, allerdings soll die aufgesetzte Arroganz des Autors hier nicht erwidert werden.

Im nächsten Argument geht es wieder darum, dass eine einzelne Statistik aus einem Teilgebiet mit einem Vergleich eines Intervalls von etwa dreißig Jahren natürlich sämtliche anderen Statistiken widerlegt. Zugegebenermaßen ist mir hier schon fast die Lust vergangen, diese Studie noch anzuschauen, aber Objektivität ist wichtig und darum soll dieser Aussage wieder eine Chance gegeben werden. Es ist eine Statistik der Temperaturen im Great Barrier Reef Marine Park, die sogar eine leichte Abkühlung der Wassertemperaturen zeigen soll. Nun könnte man im Gegenzug fragen, wieso die australische Regierung zugunsten des Tourismus Passagen aus einem UN-Bericht streichen lies, der von massiver Korallenbleiche dort berichtete, wegen der Klimaerwärmung. Scheinbar wird die „Propaganda zur Klimaerwärmung“ doch nicht so exzessiv betrieben, wenn Staaten aktiv die Aufklärung darüber verhindern. Die verwendete Statistik ist also faktisch gefälscht und von der australischen Regierung schöngeredet, um Einbußen im Bereich der Touristik zu verhindern.

Weiter geht es damit, dass behauptet wird, zwischen CO2 und Temperatur gäbe es keinen Zusammenhang. Der „Beweis“ ist, dass der CO2-Gehalt stark schwankte, die Temperatur aber relativ konstant blieb. Die Statistik berücksichtigt die durchschnittliche Temperatur auf der Erde, aber nicht den Aufbau der Atmossphäre, zudem gab es Zeiten auf der Erde mit um die 50 °C, die hier aber seltsamerweise nicht dargestellt werden (auch wenn sie nichts mit dem CO2-Gehalt zu tun hatten), was die Graphik fragwürdig erscheinen lässt. Auch tauchen die Eiszeiten nicht wirklich auf.

Natürlich muss man klar sagen, CO2 ist nicht der einzige Schadstoff, schon gar nicht der zerstörerischste, der von den modernen Industrienationen in die Atmossphäre geschickt wird. Moleküle wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe u. A. greifen das Ozon an und entfalten destruktive Wirkung. Wenn man den Fehler macht, wie auch viele, die den menschenbeförderten Klimawandel als richtig akzeptieren, und alles nur auf den CO2-Ausstoß reduziert, dann wird man den ganzen menschlichen Einfluß nur schwer nachvollziehen können. Die Behauptung des Autors, für eine Verbindung zwischen CO2 und dem Klima gäbe es keinen Beleg, ist grundsätzlich falsch, doch er weißt auch auf etwas hin, das vielen leider nicht so klar ist, wie es sein sollte. CO2 ist NICHT der einzige Faktor in der Entstehung des Klimas, es ist ein unglaublich komplexes System.

Uns sollte dabei allen klar sein, in hochkomplexen Systemen können kleine Änderungen große Konsequenzen mit sich bringen. Die Gegner der Anschauung eines menschengemachten oder zumindest beförderten Klimawandels brauchen sich also nicht zu früh freuen. Das wir lediglich 3% des CO2’s „verursachen“ heißt keineswegs, dass unser Anteil am Klimawandel auch nur 3% beträgt.

Auch wenn in diesem Artikel einiges stand, dem ich auch zustimmen konnte, so ruiniert der  Autor alles mit diesem „Fazit.“

Fazit: Wir sehen, unseren Planeten geht es gut, alles ist normal, das Klima und alle damit verbundenen Parameter verlaufen stabil, keine alarmierender Trend in Sicht. Das heisst nicht, wir können die Sau raus lassen, sondern es heisst was uns die Alarmisten erzählen ist falsch und gelogen.

Die Argumente der Vertreter der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung sind somit widerlegt. Erstens findet schon seit 10 Jahren keine Erwärmung statt, das CO2 hat deshalb gar nichts mit dem Klima zu tun, und die gerne immer wieder als Beispiel gebrachten Behauptungen über das Abschmelzen der Polkappen und der Gletscher in Grönland stimmen nicht mit dem was wirklich passiert überein.
Es wird uns durch Horrorbilder in den Filmen und TV-Berichten ein Katastrophenszenario vorgespielt, welches nichts mit der Realität zu tun hat. Alles eine Manipulation zur Meinungssteuerung um uns Angst zu machen, damit wir ein schlechtes Gewissen haben, uns schuldig fühlen, deshalb bereit sind für die Sünde zu büßen und zu zahlen.

Bei dem derzeitigen Artensterben, der sehr wohl vorhandenen Klimaerwärmung, dem Absterben von Korallenriffen, das in der vom Autor verwendeten Studie herausgestrichen wurde und Vergiftung der Natur durch Stoffe, die weitaus toxischer sind als das CO2 und die von den Menschen produziert werden ist dieses Fazit ein absoluter Witz. Der angeblich kritische Geist hat sich noch viel mehr auf das CO2 fixiert als die „Klimahysteriker,“ denen er ja ach so überlegen ist. Man könnte nun in gleicher unterstellender Art fragen, ob er nicht vielleicht von Konzernen bezahlt wird, um implizit andere toxische Stoffe auszuklammern und zu verschweigen, aber hier sollten zumindest alle wissen, dass das albern ist. Ja, glaubt nicht alles automatisch eins zu eins, wie es euch vorgegeben wird, vollkommen richtig. Doch wieso erwartet der Autor das von seinen Lesern?

Auch erklärt hier nichts, wieso der Mensch für seinen angeblich so geringen Anteil nicht dennoch Verantwortung übernehmen soll? Wenn wir die einzigen „Tiere“ sind, die ihr Handeln so reflektieren können, weswegen sollten wir diese Gabe ignorieren? Mit dem kindischen Hinweis, der Vulkan explodiert auch einfach so, also warum nicht mit 200 km/h über die Autobahn brettern?

Klimaskeptiker werden sich sicher angegriffen fühlen, doch das hier ist kein Angriff. Es ist ein Appell an ihre eigenen Werte, nämlich die des Hinterfragens von Daten und angeblichen Tatsachen. Das Hinterfragen ist ein Wert des Bewusstseins, Bewusstsein ist Verantwortung und Verantwortung bedeutet auch, dass man für das eigene Handeln gerade steht und es positiver gestaltet. Selbst wenn der menschliche Anteil gering sein soll, so ist das kein Grund, ihn noch auszubauen.

Legal Highs 4 (Muskatnuss)

Dieser Trip liegt nun schon länger zurück, allerdings waren es mehrere Versuche und da die Ergebnisse teilweise äußerst interessant waren möchte ich sie nun nicht länger vorenthalten. Die Muskatnuss enthält Myristicin, Safrol und Elemicin, (Muskatnuss-Drogeninfo) ersteres ist allerdings der Hauptwirkstoff und fungiert als ein schwacher MAO-Hemmer. Der bekannte Drogen-Youtuber Open Mind riet in einem seiner Videos vom Konsum der Muskatnuss ab, unter anderem, da nach Konsums eines MAO-Hemmers gewisse Lebensmittel „einen töten könnten,“ das ist hier aber nicht richtig. Myristicin ist ein reversibler MAO-Hemmer, das heißt, gewisse Lebensmittel können zwar Bauchschmerzen o. Ä. auslösen, aber sie führen nicht zum Tod. Welche genau das sind kann man hier nachlesen.

Da diese Informationen für den geneigten Leser auf anderen Seiten detaillierter und mit größerem Fachwissen zu finden sind komme ich zu meinen eigenen Tripberichten. Viele Mensche, auch Psychonauten, lehnen den Konsum der Muskatnuss ab, da sie, wenn sie zu oft konsumiert wird, leberschädigend wirkt und auch oft zu Übelkeit, dadurch bedingte Bad Trips und unangenehme Nebenwirkungen führt. Das will ich gar nicht bestreiten, nur gab es bei mir selbst außer einem trockenen Mund kaum welche. Wie genau die Muskatnuss bei mir wirkte soll nun nachfolgend berichtet werden.

Die Wirkung setzte in jedem Fall sehr spät ein, meist zwischen einer Dreiviertelstunde und einer Stunde. Sie bestand meist in einer extremen körperlichen Trägheit, Unbeteiligtkeit und leichten Halluzinationen. Auch trat  bei jeder Dosierung ein Schwebegefühl ein, vor allem bei geschlossenen Augen. Höhere Dosierungen führten auch zu seltsamen Sinneseindrücken und Mind Trips, die schwer zu beschreiben sind. Ich werde zwei getrennte Berichte in diesem Artikel unterbringen, da high dose und low dose bei Muskatnuss zu komplett verschiedenen Eindrücken führ(t)en.

Zuerst möchte ich von den Erfahrungen mit niedrigeren Dosierungen berichten. Mit niedriger sind hier Dosen von etwa einer Muskatnuss gemeint. Hier traten eher subtile Effekte auf, die allerdings schon nach ungefähr einer halben Stunde bemerkbar wurden. Eine allgemeine aber angenehme Trägheit erfasste mich, die Interaktion mit anderen Personen wurde weniger oder brach ganz ab. Allerdings steigerte sich das Empathiegefühl mit anderen. Musik nahm ich vielschichtiger wahr als sonst. Für gewöhnlich ist es sehr selten, dass ich ein Album komplett durchhörte, doch lief dieses mal (m)eine Playlist mit mehreren Alben von Tool und anderen Bands aus dem Genre des Stoner Doom/Progressive Metal komplett durch, wobei jedes Lied und jede Minute als facettenreich, interessant und kurzweilig erschien. Das Zeitgefühl selbst ähnelte aber dem Cannabisrausch. Es war verschoben und verlangsamt, entsprach auf dem Höhepunkt auch dem High des Weeds. Übelkeit und Ähnliches trat in keinem einzigen Fall bei mir auf. Allerdings eine Unlust, sich zu bewegen. Die 6 Stunden des stärksten „Trips“ (auch wenn man es bei einer so geringen Dosis nicht als wirklichen Trip bezeichnen kann) lag ich meist nur herum, bei fast jeder einzelnen Einnahme. Dabei lief Musik und meine Betätigungen beschränkten sich fast ausschließlich darauf, auf die Wand zu starren oder ein neues Album herauszusuchen, wenn die Playlist vorbei war. All das war aber äußerst angenehm und es gibt wenig Negatives darüber zu berichten, außer dem bereits erwähnten trockenen Mund und auch der nicht allzu angenehme Geschmack einer ganzen (geriebenen) Muskatnuss.

Die hohe Dosis (in etwa zwei Muskatnüsse, darüber sollte man meiner Erfahrung nach nicht gehen! Davon wurde mir vor allem extrem übel) wirkte dagegen extrem visionär. Halluzinationen traten schon nach in etwa einer Stunde nach Einnahme auf, diese waren aber sehr subtil, eine stärkere Erkennung von Mustern und leichtes „Morphen,“ dabei blieb es jedoch. Der Trip äußerte sich in einer Intensivierung der Wahrnehmung, wie bei der geringeren Dosis auch vor allem der akustischen. Ähnlich wie beim Blauen Lotus (Tripbericht dazu Legal Highs (2) (Blauer Lotus)) trat ein Gefühl der Schwerelosigkeit/des Schwebens auf, das allerdings viel stärker war. Der Mind Trip zeigte sich in einer Art Gedankenflucht, der Kopf schien leer zu sein und keinen Gedanken selbst fassen zu können. Die Gedanken wirkten viel eher induziert als selbst erdacht. Nach 5 – 6 Stunden neigte sich bislang jeder Trip dem Ende, dies ist aber sehr unterschiedlich und hängt von dem Individuum ab. die Muskatnuss hat einen sehr unberechenbaren Rausch, der von Person zu Person verschieden ist!

Mein Fazit ist, dass Muskatnuss einen Versuch wert ist, wenn man nichts anderes zur Verfügung hat. Da der Rausch oft schwer berechenbar ist, sollten die ersten Versuche nicht alleine unternommen werden und gut vorbereitet werden!

Sehr empfehlenswert für alle Psychonautik-interessierten ist das anbei verlinkte Standardwerk von Dr. Christian Rätsch.
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zur praktischen ersten psychonautischen Erfahrung mit heimischen Gewächsen empfehle ich das Buch „psychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere“
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Weltbilder und „Pizza“

Wie man sich denken kann geht es hier nicht wirklich um Pizza an sich, sondern um den neuen Track der von mir heißgeliebten Antilopen Gang.(Antilopen Gang – „Pizza“) Viele reagierten darauf als sei es ein reiner Spaßtrack ohne wirklichen Inhalt. Meiner Meinung nach setzt er sich aber durchaus ernsthaft mir verkürzten Weltbildern auseinander, wofür auch diverse Anspielungen im Video sprechen. Das Symbol der „heiligen Pizza“ ähnelt extrem dem der Church of Scientology, Koljah tritt am Anfang als Jonathan Frakes auf und der Pizza wird praktisch die Allmacht zugesprochen. Auch die Heilungsszene mit den „italienischen Oblaten“ deutet auf Sekten hin.

Was hier spaßeshalber mit Pizzen gemacht wird ist typisch für Menschen die die ganze Welt auf eine Kausalität reduzieren wollen. Ob Freimaurer, Illuminaten, das Weltjudentum, sie alle unterscheiden sich nennenswert von dem Thema des Tracks, sie besitzen nämlich jeden Einfluß und können die Welt retten oder zerstören, je nach Lust und Laune. Wer der Antilopen Gang Kommerzialisierung vorwirft versteht nicht, dass sie als mittlerweile bekannte Band auch andere Bilder verwenden müssen, zumindest ist es schlau das zu tun. Denn diese versteckte Bedeutung zeigt, dass mehr in ihrem neuen Album steckt als der partymäßige Klang erwarten lässt. Schon auf ihrem vorher veröffentlichten Track „Das trojanische Pferd“ spielen sie deutlich auf Verschwörungstheorien an, indem sie sich selbst als Metapher verwenden. Statt freimaurerischer Infiltrierung des Staates steht hier die Machtübernahme der Hörnergang.

All das scheint darauf hinzudeuten dass sich der Fokus des neuen Albums weniger auf die plumpen rechten Schreier sondern die pseudoaufgeklärten Neurechten richtet und gegen diese schießt. Gerade Koljah hat sich bereits oft diesem Thema gewidmet, so zum Beispiel in seinem Part des Tracks „Beate Zschäpe hört U2,“ in dem er allerdings sehr viel deutlichere Worte findet … das löste eine Welle des Internet-hates aus, dem man dieses mal dadurch entging, dass die Botschaft sehr viel verschlüsselter verpackt wurde. Nichtsdestotrotz zeigt auch „Pizza“ sehr deutlich, wie lächerlich es ist, Problemlösungsstrategien und Kausalitäten so simpel zu gestalten.

Nicht nur gegen die Verschwörungstheoretiker schießt der Track, sondern auch gegen jene, die nur ein Mittel kennen, um die „Welt zu retten.“ Diejenigen, die bei jedem Schlagloch, das nicht gestopft wurde, gleich rufen, dass die Flüchtlinge und deren Kosten Schuld daran sind, merken gar nicht, wie albern ihre monokausale Weltsicht ist. „Pizza“ ist sicherlich eine interessante Art, sich mit diesem Realitätssinn humorvoll auseinander zu setzen. Sehr schön und überraschend ist es, dass sich trotz des „Ankommens im Mainstream“ keine Tendenz zu weniger Biss und Scharfsinnigkeit abzeichnet. Darum ein großes Lob an die Antilopen.

Wie widerlegt man Weltbildimmunisierung?

Um das eigene Weltbild argumentativ zu immunisieren werden von Verschwörungstheoretikern (und auch anderen Ideologen) einige Taktiken verwendet, die auf Laien oftmals überzeugend wirken:

  1. Der Diskussionsgegner wird als unkritisch diffamiert. Unterstellt man dem Gegenüber, er wäre unkritisch und würde blind der „kontrollierten Presse“ glauben, so macht man dessen Argumente gleich mit unglaubwürdig. Jeder Verweis auf Quellen, die eigentlich den Verschwörungstheoretiker und seine Verschwörungstheorien widerlegen würden, wird damit im Voraus gekontert und „widerlegt,“ ohne die Aussage wirklich hinterfragen zu müssen. Hilfreich ist es, dieses „Argument“ mit Nachfragen zu seinen Quellen zu entkräften und den Gegenüber in die Ecke zu drängen, wenn er aufzeigen muss, dass seine Eigenen den Kriterien selbst nicht entsprechen. Dieser Gegen-Konter ist zwar zuerst einmal Whataboutism und könnte so angegriffen werden, man kann darüber aber klar machen, dass die Aussage über „kontrollierte Medien“ selbst aus Medien stammt, die ihre eigene Kontrolliertheit nicht widerlegen können.
  2. Der Gegenüber ist bezahlter Troll. Vor allem im Internet erfreut sich dieser Angriff hoher Beliebtheit. Wiederum muss der Verschwörungstheoretiker nichts beweisen, man selbst ist aber in der Situation, nicht mehr argumentieren zu können, da dieser Verweis jede logische Grundüberlegung ohne Basis zur Seite schieben kann. Darauf ist meistens der Konter der so Angegriffenen eine Ironisierung der Behauptung und gespielter Ärger darüber, dass die Tarife für bezahlte Trolle gesenkt wurden oder Ähnliches (was zugegebenermaßen bei Leuten Spaß macht, die man ohnehin nicht mehr überzeugen kann). In einer ernsthaften Diskussion, bei der es häufig auch eher darauf ankommt, Zuschauer oder Mitlesende auf die eigene Seite zu ziehen, ist es aber hilfreicher, das behauptete kritische Denken des Gegenübers anzugreifen und ihm im Gegenzug aufzuzeigen, dass er sein Weltbild aktiv immunisiert. Also eine direkte und konfrontative Dekonstruktion seiner Argumentationsmuster. Es mag unfair klingen, aber der Effekt ist für Zuhörende meist der Gegenteilige, da der Verschwörungstheoretiker selbst als unkritisch entlarvt wurde, wird ihm nicht mehr geglaubt. Es gilt aber auch hier, wenn der Verschwörungstheoretiker Argumente nennt, dürfen diese nicht in gleicher Manier beiseite gewischt werden. Kritisches Denken bedeutet nicht, immer die offizielle Version blind zu glauben, sondern auch die Gegentheorien einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen. Meisten stellen sie sich auch wirklich als falsch heraus.
  3. Schwarz-Weiß-Denken. Durch ein bloßes „Wir“ und „die Anderen,“ kann der Verschwörungstheoretiker leicht aus der Absurdität einiger Behauptungen der Regierung, die nachweislich falsch sind, eine allgemeine Richtigkeit seiner Verschwörungstheorien schließen. Kontern lässt sich dieses Denkmuster aber auch recht leicht. Man nimmt blödsinnige und offenkundig peinliche Verschwörungstheorien und schließt darauf ironisch auf die allgemeine Falschheit aller Verschwörungstheorien. Der Gegner wird es natürlich so widerlegen wollen, dass er diese als unsinnig bezeichnet und darauf hinweist, dass das Theorien waren, die er nie vertreten hat. Und anhand dieser unfreiwilligen Widerlegungen seiner eigenen Herleitung zeigt man mit dieser, am Besten im weitestgehend gleichen Wortlaut, dass seine eigene ebenso Unfug ist.
  4. Gedankenkontrolle. Viele Verschwörungstheoretiker nehmen eine Gedankenkontrolle durch Regierungen und Eliten an. Das Argument, das sie daraus zimmern, ähnelt dem des Ersten, der Diffamierung als Schlafschaf. Doch kann dieses noch weitaus eleganter gekontert werden. Und zwar, indem man den Gegner in solche Höhen lobt, dass jedem Zuschauer / -Hörer die Lächerlichkeit dieser Immunisierung klar wird. Durch ein Lob dafür, dass der Gegner scheinbar eine hohe geistige Überlegenheit besitzt, da er es schafft, trotz aktiver Kontrolle doch nicht kontrolliert zu sein und Gedanken haben zu können, die mit dieser gar nicht möglich sein dürften, er also ein wahrlich überlegenes Genie sein müsse, wird den meisten noch-nicht-Verblendeten klar, dass eine angebliche Gedankenkontrolle, die ihre eigene Kritik zulässt, vollkommen unlogisch ist.
  5. Die Opferrolle. Durch die Behauptung, sie würden verfolgt, stigmatisiert und ausgegrenzt, immunisieren sich viele „Truther“ gegen Kritik. Dabei wird unbewusst darauf spekuliert, dass fortan jede Kritik an ihnen als Bestätigung dieser These durch die Zuhörer wahrgenommen wird. Besonders unangenehm sind Vergleiche mit der Verfolgung der Juden im dritten Reich, die man aber schon alleine durch eine Aufzählung der Ungerechtigkeiten, Gewalttaten und Diskriminierungen gegen Juden in der NS-Zeit widerlegen kann. Einfacher ist es aber, die Opferrolle an sich zu widerlegen, bzw. sich selbst in diese hineinzubegeben. Füllt man ihren Begriff einfach mit dem eigenen und wiederholt, dass man als Linker / Libertärer / Konservativer o. Ä. verfolgt würde, und zählt dann die Kritik der großen Medien an der eigenen Position auf, so bleibt dem Verschwörungstheoretiker nicht mehr viel Kontermöglichkeit. Entweder, er widerlegt deine Darstellung und nimmt sich selbst die Grundlage für seine eigene Rolle. Darauf müsste er sich in der Diskussion neu positionieren, was die Basis für weitere Immunisierung nimmt, oder direkt auf das Sachliche ausweichen. Oder aber, er widerlegt deine Darstellung nicht und versucht mit einem Manöver auszuweichen, wobei man abwägen muss, in welchem Teil des Gespräches man grundlegender auseinandernehmen kann.

Libertäre Staatskritik und Verschwörungstheorien

Auch wenn ich mich selbst als libertär definiere, kann ich dennoch nicht jede Staatskritik, eher Staatsdämonisierung stehen lassen. Gerade die rechtslibertäre Szene neigt zu einer Weltbildreduktion, die im Staat nicht nur das sieht, was er ist, ein Gewaltmonopol, dass gesellschaftliche Konventionen festschreibt und deren Einhaltung erzwingt. Oliver Janich dürfte hierbei vermutlich jedem ein Begriff sein, der sich mit der Verschwörungsszene und deren Theorien auskennt, als populärster Rechtslibertärer Deutschlands kann man ihn auch für die Analyse heranziehen. Hierzu ein Artikel über die noch aktuellen Anschläge in Brüssel:

„Die Anschläge in Belgien waren auf jeden Fall Terror unter falscher Flagge, schon alleine aus diesem Grund:

Ohne die hochkriminelle Politik hätten sie gar nicht stattgefunden. Selbst wenn ausnahmsweise echte Terroristen die Anschläge durchgeführt hätten, so sind sie von der Machtelite bewusst herbeigeführt worden.

Wenn die Elite mit Frau Merkel als ihrer obersten Dienerin tausende von IS-Kämpfern nach Europa schleust, indem man nicht einmal mehr die Papiere kontrolliert, sind solche Anschläge die logische und unvermeidbare Folge.

Die Bevölkerung soll in Angst und Schrecken versetzt werden, damit sie einen totalitären Überwachungsstaat, die sogenannte Neue Weltordnung akzeptiert.“

– Oliver Janich; Brüssel: Terror unter falscher Flagge [1] –

Die äußerst inkonsistente Begründung bleibt wage, die Vorwürfe werden auch nicht näher beleuchtet. Die Theorie der gelenkten Flüchtlinge habe ich auch schon in einem anderen Text behandelt und bin der Meinung, sie damit widerlegt zu haben. [2] Mangelnde Kontrolle ist auch eher auf die Überforderung der Grenzbehörden mit der schieren Größe der Menge der Flüchtlinge zurückzuführen als auf heimliche Pläne der Machteliten. Durch die Wortwahl verrät Janich aber sein äußerst unkomplexes Weltbild. Selbst wenn der Staat nicht dahintersteht, ist er dennoch schuldig. Ähnlich wie radikale Kommunisten jeden gesellschaftlichen Missstand auf den Kapitalismus reduzieren, reduzieren viele Libertäre jeden Missstand auf den staatlichen Eingriff in den freien Markt.

In meinem vorigen Text analysierte ich den Nutzen, den Regierungen aus Anschlägen und Terror ziehen können. [3] Dieser ist nicht wegzudiskutieren. Doch findet sich hier der typische Fehler der meisten Verschwörungstheoretiker, das typische Cui-Bono. Wer profitiert, der ist auch Urheber, selbst wenn er es gar nicht gewesen sein konnte. Diese Analyse schließt Fehler vollkommen aus. Auch wenn eine Seite, in dem Fall der Staat, besser organisiert ist, kann ein weniger professioneller Gegner dennoch diesen überlisten. Um das in eine Analogie zu verpacken: Wenn ich als begeisterter Schachspieler gegen einen Großmeister spiele, würde ich für gewöhnlich immer verlieren. Allerdings gibt es Spiele, bei denen ein Spieler gegen mehrere gleichzeitig spielt, so wie der Staat viele Bedrohungen abwehren muss. Unter diesen Bedingungen kann mein Gegner durchaus einen Fehler machen, da er viele Spiele hintereinander analysieren muss. So kann dann doch ein Gewinn für den Underdog folgen.

Libertäre sehen meist im Staat nicht nur das, was er nicht ist, sondern eine Personifizierung eines Dämons. Er erscheint allwissend, bewusst böse und durchweg hinterhältig. Die Fehler des Staates werden dabei wieder nicht aus dem Wesen der Institutionen abgeleitet, sondern wieder vermenschlicht und biologisiert. So kommt auch die regelmäßige Vermischung von okkulter Symbolik, Verschwörungstheorien, antistaatlicher Paranoia und antisemitischen Elementen:

„Wenn man weiss, dass die Elite von Numerologie besessen ist, dann ergeben sich schon aus dem Datum erste Hinweise. 3/22, wie das Datum im Amerikanischen geschrieben wird, sind beispielsweise die Zahlen der Geheimgesellschaft Skull & Bones. Die Quersumme ergibt Sieben, die des gesamten Datums (2016/3/22) ergibt 16, also auch wieder die Sieben. Die Zahl Sieben ist ja laut IWF-Chefin Lagarde eine „magische Nummer“. Eine Bombe in der Metro soll nach ersten Berichten um 9 Uhr 11 (also 9/11) hochgegangen sein.“

„Ich bin aber relativ sicher, dass wir in den kommenden Tagen noch Hinweise auf eine False Flag-Aktion sehen werden. Konsultiert dazu bitte die einschlägigen Truther-Seiten und prüft die Quellen auf Plausibilität.“[1]

Was sich hier noch kritisch nennt, zeigt nur, dass man schon gar nicht mehr nach anderen Schuldigen sucht. Angebliche Beweise werden zuerst präsentiert, daraufhin zwischen den Zeilen zugegeben, dass es nicht im Ansatz irgendetwas beweist, aber sicher bald Belege für die schon lange gefasst Meinung gefunden werden. Selbst wenn es sich als False-Flag herausstellt, ist damit vielleicht ihre Aussage belegt, widerlegt ist aber die Selbstbezeichnung als journalistisch und skeptisch.

 

 

[1] http://www.oliverjanich.de/bruessel-terror-unter-falscher-flagge

[2] Die Theorie der gelenkten Flüchtlinge

[3] Der “Nutzen” des Terrors

Ritalin-Kritik

Abseits der Ideologiekritik gibt es viele Verschwörungstheorien, denen man nicht mit logischer Kritik auf der Metaebene begegnen kann, sondern die in ihren Behauptungen widerlegt werden müssen. Ich selbst bin ADS-Patient und erhalte seit ca. einem 3/4 Jahr das Medikament Medikinet (der Wirkstoff „Methylphenidat“ ist die gemeinsame Basis von Medikinet und Ritalin). Aufgrund der Tatsache, dass es bei mir nur positive Effekte hat, war es zuerst eine große Überraschung, dass gerade dieser Wirkstoff so verteufelt wird.

Insofern lege ich den programmatischen Artikel der Seite Impfkritik zugrunde und möchte auf jede Behauptung eingehen. [1] Sie sind nicht durchweg falsch, die Schlüsse daraus sind es aber.

„Ritalin® ist eine Droge,

  • die nichts heilt.“

Das ist richtig. Methylphenidat heilt die Symptome tatsächlich nicht. Es handelt sich um (vermutlich) um eine Störung des Belohnungssystems und des Dopaminspiegels, also ein hormonelles Problem. [2] Der Logik der Ritalin-„Kritiker“ folgend müsste es aber auch bedeuten, dass bei Diabetes das Spritzen von Insulin falsch wäre, schließlich heilt es ja nicht, sondern muss regelmäßig nachdosiert werden. Wie ich später noch anhand einer Quelle nahegelegen möchte, gibt es aber Vermutungen, dass die Symptome des ADS durch langjährige Behandlung schwächer werden.

Und ja, Methylphenidat ist eine Droge. Wie jedes andere Medikament auch. Keiner würde die Wirksamkeit von Antitussiva wie Codein, Dextrometorphan oder Tillidin in Frage stellen, weil sie als Opiate missbraucht werden können. (allerdings sind Codein und Tillidin verschreibungspflichtig, wie Methylphenidat auch. Damit erkennt der Staat das Potential zum Missbrauch an. Ein Argument ist es dennoch nicht.) Lange Zeit wurde auch Heroin, Desomorphin (heute bekannt als „Krokodil“), LSD (in einigen Ländern wieder zugelassen) und MDMA (ebenfalls wieder in einigen Ländern zu Therapiezwecken zugelassen) in der Medizin eingesetzt. Die Unterscheidung von „Droge“ und „Medikament“ ist weitaus schwammiger als die meisten denken. Das unterscheidet Drogen auch von Homoöpathie, sie enthalten einen Wirkstoff.

„An der Hersteller wie Händler gewaltig verdienen.“

Ist auch eine große Frechheit, dass im Kapitalismus auf Gewinn und nicht auf Wohltätigkeit produziert werden kann. Hier handelt es sich wieder um kein wirkliches Argument, sondern eine reine Floskel. Bei der Recherche konnte ich keine Quellen für den realen Gewinn bei dem Verkauf von Methylphenidat-Medikamenten finden, weswegen sich mir die Frage stellt, woher die „Kritiker“ die Gewinnspanne kennen.

Einige Preise sind hier in der Liste enthalten:
[4] [5]
Ritalin LA 20mg 30 Kapseln 28,00€ (36,10€ ¹)
Ritalin LA 20mg 60 Kapseln 52,82€ (69,98€ ¹)
Ritalin LA 20mg 100 Kapseln 90,75€ (120,38€ ¹)
Ritalin LA 30mg 30 Kapseln 38,09€ (51,99€ ¹)
Ritalin LA 30mg 60 Kapseln 76,56€ (106,18€ ¹)
Ritalin LA 40mg 30 Kapseln 48,34€ (68,53€ ¹)
Medikinet retard 50 Kapseln 10mg 26,10€ (31,62€ ²)
Medikinet retard 50 Kapseln 20mg 44,11€ (58,21€ ²)
Medikinet retard 50 Kapseln 30mg 63,08€ (87,37€ ²)
Medikinet retard 50 Kapseln 40mg 82,31€ (117,74€ ²)

Ich bin nicht unbedingt ein Experte, allerdings gibt es bei der Herstellung von Medikamenten viele Auflagen und die Edukte sind auch nicht die billigsten. Eine deutliche Gewinnspanne ist bestimmt vorhanden (wir leben immer noch im Kapitalismus, das ist nicht verwerflich), doch gibt es teurere Medikamente. Selbst wenn sie massiv überteuert wären, wäre es dennoch kein Beweis für eine angebliche Unwirksamkeit des Wirkstoffs, beide Parameter korrelieren nicht im Geringsten. Ritalinkritiker wie Hans Tolzin sind beruflich auch nicht tiefer in der Materie, ein Milchbauer wird genauso wenig über die Gewinnspanne wissen wie ich als Realschüler.

Die, wie Speed und Kokain, in den Dopamin- und Noradrenalinhaushalt eingreifen.“

Wieder zwei Schlagwörter, die Furcht verbreiten sollen und klarstellen, dass Methylphenidat eine gefährliche Droge sei, die nach einem mal nehmen schon das Leben des Patienten zugrunde richten. Dabei wurde und wird (wenn auch selten) Kokain als Medizin verwendet und macht, wie jede Droge der Welt, nach dem ersten mal nicht abhängig. [5] Speed ist ein Oberbegriff für Amphetamine, die illegal gehandelt werden, insofern ist Kokain als Droge auch „Speed“ (Speed ist meist ein Verschnitt aus verschiedenen Wirkstoffen und Streckmitteln) und die Aufzählung kann man sich sparen.[6]

„Die auf das Bewusstsein wirkt und geistige Verbesserung absperrt.“

„Die Symptome von geistiger Krankheit erzeugt.“

„Die Sucht und Abhängigkeit erzeugen kann.“

Es gibt Momente, in denen mir Sachlichkeit schwer fällt. Dieser ist so einer.

  1. Natürlich wirkt es auf das „Bewusstsein,“ sonst könnte man sich das Medikament auch sparen. Es ist Sinn der Sache, dass eine Veränderung herbeigeführt wird, weil der Ist-Zustand schlechter ist!
  2. Wenn man ADS hat und keine Medikamente erhält, dann entwickelt man im Ideal-Fall Methoden, um mit der Erkrankung umzugehen und kann sich so „bessern.“ Bei mir selbst trat der Effekt trotz mehrjähriger Behandlung z. B. aber nicht ein. (Einzelfälle sind nicht verallgemeinerbar, allerdings widerlegen sie die allgemeine Aussage, keine Medikamente wären IMMER besser) Im bereits verlinkten Artikel [2] wird erwähnt, dass Menschen mit ADS dazu neigen, Arbeiten unmotiviert angehen, wenn sie keine direkte Belohnung nach sich ziehen. Da die Erlernung solcher Methoden langwierig ist, ist es unwahrscheinlich, dass viele Erkrankte diesen Weg gehen.
  3. Was sind Symptome geistiger Krankheit? Die Behauptung ist nicht falsch, weil sie inhaltslos ist. Seit Freud ist bekannt, dass „krank“ nicht exakt definiert ist, sondern auch sozialen Normen folgt.
  4. Suchterkrankungen sind nicht nur nicht erhöht, sie sind sogar seltener. Methylphenidat-Patienten greifen seltener zu illegalen (und legalen) Drogen. [7] Diese Behauptung kommt entweder aus dem Missverständnis, nur weil Methylphenidat als Medikament eine Droge ist, müsse sie auch abhängig machen. Der Irrtum über angebliche Einstiegsdrogen spielt vermutlich mit hinein
  • „die, wie jede andere Droge, im Körper in den Zellen eingelagert wird und noch über viele Jahre nach Absetzen auf den Verstand und damit auf geistige Prozesse wirkt.“

Tatsächlich setzen sich Drogen in Körperzellen ab, so kann THC auch noch nach Jahren in den Haaren nachgewiesen werden. Dennoch wirkt es nicht mehr auf den Organismus. Wer einmal gekifft hat, kann bezeugen, dass er nach einem halben Jahr nicht immer noch high ist. Was man schon öfter bemängeln kann, kann auch hier bemängelt werden, es gibt keinen Beleg für diese Behauptung. Der Autor, Helmut Kaeding, ist bekennender Scientologe und Softwareentwickler, dass er Zugang zu medizinischen Quellen hat, die andere Fachfremde nicht auch haben, ist recht unwahrscheinlich. Allerdings gibt in dieser Quelle eine Beteiligte an einer (damals) noch nicht abgeschlossenen Studie an, dass Methylphenidat als Langzeitwirkung keine, oder eher eine Normalisierung des Gehirns bedeutet. [8] Langzeitkonsum bedeutet, regelmäßige (in diesem Fall tägliche) Einnahme über Jahre hinweg. Mit der behaupteten Einlagerung, die einen wahrnehmbaren Effekt hätte, käme es aber auch ohne regelmäßige Einnahme dazu. Dieser Effekt tritt aber eben (soweit man weiß) nicht auf.

„Die beim Absetzten, heftige Reaktionen hervorrufen kann.“

„Die, wie jede Droge, Vitaminmangelzustände produziert. Das Entfernen der Substanz aus dem Kreislauf verbraucht Vitamine. Dies kann zu einem Mangel an Vitaminen führen. Dieser Vitaminmangel kann das Herz und das Herz-Kreislaufsystem schädigen. Methylphenidat steht im Verdacht Herzinfarkte, Schlaganfälle, Bluthochdruck, Atherosklerose und Herzschwäche zu verursachen.“

„Die die Fähigkeit einer Person grundsätzlich verringert.“

Heftige Reaktionen ist übertrieben. Der Patient verfällt in alte Muster zurück oder leidet einige Tage an Hyperaktivität. [9 – letzter Abschnitt von ‚Abhängigkeitsgefahr‘] Allerdings tritt dieser Effekt bei plötzlichem Absetzen, von einem Tag auf den anderen, auf. Da Medikamente für gewöhnlich „ausgeschlichen“ werden, also über einen gewissen Zeitraum die Dosis immer weiter reduziert wird, ist diese Behauptung für die angebliche Gefährlichkeit von Ritalin/Medikinet/Concerta unbrauchbar.

Die genannten Nebenwirkungen fallen fast ausschließlich in die Kategorie „selten“ bis „sehr selten.“Das heißt sie treten bei 0,1% – 0,001% der behandelten Patienten auf. [10] Sie sind zwar nicht erfunden, aber eben auch sehr selten. Bei ungefähr 600 000 Patienten in Deutschland heißt das, dass die Nebenwirkung des plötzlichen Herztodes bei ungefähr 6-60 Patienten auftritt. Daraus eine große Gefahr zu konstruieren ist etwas weit hergeholt.

Die Wirksamkeit ist sehr gut belegt. [11] [12] Da auch diese Behauptung wie immer unbelegt blieb, gehe ich davon aus, dass diese Aussage einfach frei erfunden wurde, um in das Weltbild zu passen. Stützen lässt sie sich jedenfalls nicht.

„Mit Drogen können Symptome behandelt werden, aber keine Ursachen in Ordnung gebracht werden. Im Falle von Ritalin® wird die Person einfach bewegungsärmer gemacht und ein bisschen betäubt (warum sonst sollte Ritalin® unter das Betäubungsmittelgesetz fallen?). Die eigentliche Ursache der Probleme bleibt bestehen.“

Seltsamerweise folgt aus dieser Aussage, dass Symptombekämpfung immer falsch wäre und ein wirkliches Medikament an die Ursache gehen müsse. Das Beispiel mit dem Insulin lässt sich auch hier wieder gut anwenden, die Krankheit KANN derzeit noch nicht in ihrer Ursache behandelt werden, Methylphenidat dient dazu, trotz dieser den Alltag bestreiten zu können. Die Unterscheidung zwischen Drogen und Medikamenten ist immer noch falsch. Keiner hat bestritten, dass Methylphenidat als Rauschmittel missbraucht werden kann, weswegen es auch nur gegen Rezept erworben werden darf. Amüsanterweise wirkt es nur bei ADS-Kranken beruhigend und fokussierend, bei „normalen“ Menschen dagegen aufputschend. Damit widerlegt der Autor aus Versehen einen weiteren Punkt seines Textes:

„Um es in aller Deutlichkeit zu sagen:

  1. es gibt ein gesellschaftliches Phänomen (Hyperaktivität etc.)“

So,so. Wenn es ein rein gesellschaftliches Phänomen wäre, dann dürfte das Medikament gar nicht anders wirken. Daraus kann man nun einen Placebo-Effekt als Erklärung stricken, der dann aber bedeuten würde, dass überhaupt kein Wirkstoff existent wäre, woraus damit wieder folgt, dass es auch nicht schädlich ist.

 

[1] http://www.ritalin-kritik.de

[2] http://www.spektrum.de/news/die-transmitterchemie-stimmt-nicht/1007330

[3] http://www.onmeda.de/Medikament/Ritalin+LA+20+mg%7C+-30+mg%7C+-40+mg–packungsgroessen+preise.html

[4] http://www.onmeda.de/Medikament/Medikinet+adult+10mg%7C+-20mg–wirkung+dosierung.html

[5] http://symptomat.de/Kokain

[6] http://www.drug-infopool.de/rauschmittel/amphetamine.html

[7] http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000002733

[8] https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/was-sind-die-langzeitfolgen-von-ritalin

[9] http://www.chemie.de/lexikon/Methylphenidat.html

[10] http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Nebenwirkungen-Wie-haeufig-ist-haeufig-7852.html

[11] http://www.adhs.org/therapie/

[12] http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/nervenheilkunde/inhalt/archiv/issue/648/manuscript/2041.html