Lasst euch Weed verschreiben!

Der provokative Titel mag vielleicht irre führen, hier geht es nicht darum, Ärzten Symptome vorzulügen um an medizinisches Cannabis zu kommen. Doch ist Cannabis bei vielen Krankheiten eine nebenwirkungsarme Alternative, eine gute Übersicht über mögliche Indikationen liefert hier der deutsche Hanfverband. Auch Symptome können durch regelmäßigen Cannabis-Konsum gelindert werden, wie zum Beispiel chronische Schmerzen oder Spasmen als Folge von neurodegenerativen oder Krebserkrankungen, im Gegensatz zu Opiaten/Opioiden/Benzodiazepine sind die Langzeitwirkungen schwächer.

Cannabis als Mittel gegen chronische Schmerzen bietet eine neue Substanzklasse in diesem Bereich. Da zwischen Opiaten und Opioiden eine Kreuztoleranz besteht ist es dringend notwendig, eine neue wirksame Stoffklasse anwenden zu können. Ärzte können bei diesen Schmerzen abwechselnd Schmerzmittel verschreiben, sodass auf Dauer keine große Toleranz aufgebaut und das Risiko einer Abhängigkeit vermindert wird.

Dass die Cannabis-Freigabe als Nebeneffekt sogar dafür sorgt, dass die Verschreibung von gefährlicheren Medikamenten abnimmt, ist übrigens an Colorado zu sehen. Auch nimmt die Zahl der Krankheitstage im Mittel ab, Cannabis scheint also allgemein gegen viele Zivilisationserkrankungen zu helfen. Dies ist in diesem Artikel nachzulesen. Eine Verschreibung von Cannabis wäre also sogar bei sonst gesunden Menschen vernünftig, da für die Krankenkassen sonstige Behandlungskosten wegfallen würden (Entzug bei Abhängigen von Opiaten und Benzodiazepinen, viele Schmerztherapien …). Da die Begründung des Verbots von Weed und anderen Drogen vom Bundesverfassungsgericht 1994 war, dass man die „Volksgesundheit“ schützen möchte, müsste man diesem logisch folgen und damit allen Menschen den Zugriff zu legalem Gras gewähren (das ist natürlich als Begründung für eine Legalisierung Blödsinn, aber recht lustig, was man aus juristischen Haarspaltereien alles ableiten kann. Eine Legalisierung ist aus ganz anderen Gründen angebracht als juristischen).

Doch warum sollte man sich jetzt primär Weed verschreiben lassen?

  1. Je mehr Menschen medizinisches Cannabis erhalten, desto mehr Ärzte merken auch, dass es sich hier um ein nebenswirkungsarmes und vielseitiges Medikament handelt. Damit steigert sich auch ihre Bereitschaft, es zu verschreiben, ebenso die der Krankenkassen, es zu genehmigen. Da derzeit viele Schwerkranke Menschen ihre hilfreiche Cannabis-Medizin nicht erhalten, weil noch viele Ärzte Vorurteile gegen sie haben und denken, die Nebenwirkungen wären unvertretbar, kann man seinen Anteil zu deren Hilfe leisten, indem man selbst für eine solche Medikation kämpft (natürlich nur, wenn man es wirklich sinnvoll gebrauchen kann). In Colorado (wie im vorher verlinkten Artikel zum Thema der Abnahme von Krankheitstagen usw. auch geschrieben wird) ist dieser Trend zu bemerken. Die dortigen Mediziner bevorzugen mittlerweile oft  Gras gegenüber den pharmazeutischen Stoffen.
  2. Je verbreiteter Weed ist, desto mehr wird auch in der Gesellschaft über wirkliche Gefahren bekannt. So wird eine esoterische Überbewertung von Cannabis ebenso unhaltbar, wie die Verteufelungen von CSU-Politikern ohne Faktenbasis oder einen Hauch von Ahnung. Für viele Jugendliche oder andere Konsumenten ist diese allgemeine Unwissenheit besonders gefährlich. Da mittlerweile den meisten bekannt ist, dass die Verteufelungen von Seiten der CSU und Co. mehr als übertrieben sind, ist auch die Bereitschaft groß, vom Gegenteil auszugehen. Auch wenn die meisten wissen, dass Cannabis nicht komplett ungefährlich ist, so wird durch mangelnde Aufklärung, Repression von Konsumenten und die offenkundige Lächerlichkeit vieler Gras-Mythen der Konsum von vielen unterschätzt. Eine realistische Gefahreneinschätzung wird nur durch mehr offenen Konsum (bzw. mehr Akzeptanz und damit auch mehr offene Diskussionen) und Aufklärung möglich.
  3. Weed hilft oft gegen mehrere Symptome und Krankheiten gleichzeitig. Ich möchte mir auch medizinisches Cannabis verschreiben lassen, da der große Vorteil für mich ist, gleich vier Symptome/Krankheiten auf einmal behandeln zu können. Sowohl gegen ADHS, Tics, Schlafstörungen und (regelmäßige) Kopfschmerzen würde es mir helfen. Momentan nehme ich Methylphenidat gegen ADHS und es hilft mir in den meisten Fällen sehr gut, jedoch haben meine Schlafstörungen und meine Tics eher zugenommen. Klar, von meinem Fall lässt sich nicht auf die Allgemeinheit schließen, aber da so viele Indikationen möglich sind (und weitere noch erforscht werden), ist es nicht unwahrscheinlich, in Zukunft nur noch ein Medikament schlucken zu müssen, dass zudem gut verträglich ist (in den meisten Fällen).

 

Die Pharmaindustrie bekämpft nachweißlich die Legalisierung von Cannabis, so werden Gegner einer Legalisierung, egal ob zum Freizeitkonsum- oder medizinischen Zwecken, von Pharmaunternehmen finanziert. In diesem Artikel wird das erläutert und nachgewiesen. Dies wird sicher nicht aus Interesse an einer Zunahme der gesunden Menschen in unserer Gesellschaft gemacht, an gesunden Menschen verdient man in diesem Bereich nämlich nicht. Es wird getan, weil Cannabis viele Medikamente zwar nicht überflüssig, aber dennoch weniger wichtig macht.

Es ist ein Mythos, dass Schmerzmittel und andere Stoffklassen komplett überflüssig würden, das sollte hier auch erwähnt werden. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Wenn jemand Weed nicht verträgt kann ihm ein pharmazeutisches Produkt durchaus besser bekommen. Aber Cannabis ist eine gute Alternative zu vielen dieser Produkten und eben hierfür sollte man es sich auch verschreiben lassen. Um eine etablierte Alternative zu vielen bekannten Stoffen auf dem Markt zu schaffen und die Pharmaindustrie zu zwingen, ihre Produkte zu verbessern.

1,3,7-Trimethylxanthin, die Horrordroge

Schon seit Längerem hat sich eine Stimulanz auf dem Markt etabliert. Sie fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und der Anteil an den jährlich konsumierten Drogen ist hoch und übertrifft in einigen Regionen schon den Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis. Dennoch sieht weder die Drogenbeauftragte noch sonst wer einen Grund zu handeln, obwohl TMX (abgekürzt = Trimethylxanthin) viele Nebenwirkungen aufweist, süchtig machen kann und von vielen regelmäßig konsumiert wird. Während Frau Mortler sonst den Konsum von Rauschgiften schnell eindämmt, scheint diese Substanz den wachsamen Augen der Drogenbehörden entgangen zu sein.

Was sind nun die Nebenwirkungen? Schon als Reinstoff ohne Streckmittel treten diese nicht zu knapp auf. Schon nach wenigen Tagen des Konsums kommt es zur Toleranzentwicklung, die Nervenzellen arbeiten immer langsamer und man wird müder. Diese Müdigkeit muss mit neuem Konsum bekämpft werden, wodurch der Drang zum Nachlegen entsteht. Im Gegensatz zu den meisten herkömmlichen Stimulanzien wie Amphetamin, Methamphetamin oder MPH kann TMX auch körperlich abhängig machen. Die körperlichen Entzugserscheinungen können bis zu neun Tage andauern. Sie beinhalten grippeähnliche Symptome, starke Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Depressionen, eine Veränderung der Theta-Wellen im Gehirn und Energieverlust. Eine Überdosierung kann zum Tod führen, bei Menschen mit Vorerkrankungen kann schon eine konsumübliche Dosis tödlich sein.

TMX ist mittlerweile zur am häufigsten konsumierten Stimulanz geworden. In Speed und Methamphetamin wird es oft als Streckmittel verwendet, da es günstig herzustellen und zu kaufen ist, eine ähnliche Farbe hat und nasal praktisch sofort wirksam ist.  Das schnelle Anfluten erhöht das Suchtpotential. TMX kann allerdings auch oral konsumiert werden und theoretisch auch gespritzt, diese Konsumform ist aber eher unüblich. Gefährlich ist auch, dass die Substanz so weit verbreitet ist. Da sie oft anderen Konsummitteln hinzugefügt wird, haben die meisten Menschen, oft auch ohne es zu wissen, Erfahrung mit ihr. TMX ist in allen gesellschaftlichen Schichten eine vielverwendete stimulative Substanz, nicht selten ist der Konsum täglich. Die Sucht beginnt schleichend und wird anfangs meist nicht bewusst erlebt. Wenn man die eigene Suchterkrankung erkennt ist sie meist schon weit fortgeschritten.

Auf Dauer steigt bei Konsum das Risiko für Diabetes-Typ-2. Das Psychoserisiko ist ebenso erhöht, auch können temporär Halluzination auftreten. Durch die stimulative Wirkung steigt der Blutdruck und die Herzfrequenz an. Der Körper wird in eine Flucht oder Kampf-Reaktion versetzt, also praktisch eine künstliche Panik, was auf Dauer sicher auch nicht gesund ist.

Dies ist ein Appell an Frau Mortler. Verbieten sie diese Substanz! Sie stellt ein ernstzunehmendes Risiko für die Sicherheit und die Volksgesundheit dar. Das Fremdschädigungspotential ist mit großer Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Ein Verbot ist hier definitiv die beste Lösung um den voranschreitenden Horror noch rechtzeitig aufzuhalten.

 

 

Nun fragt sich vermutlich der Leser, der andere meiner Beiträge zur Thematik der Drogenpolitik gelesen hat, weswegen dieser Meinungsumschwung? Ganz einfach, wer die Nebenwirkungen dieser Substanz kennt, kann nicht anders als sie verbieten zu wollen. Viele stimmen mir hier sicher zu. Und dann kann ich euch nur sagen: „Glückwunsch, sie haben grade Koffein verboten …“

 

Dieser Artikel sollte eines klarstellen … eine verkürzte Darstellung von Nebenwirkungen ohne das Aufzeigen von Differenzen der Dosierung, ohne die Erwähnung der positiven Effekte und mit einer scheinbar objektiven Ausdrucksweise, die alles ins falsche Licht rückt, lässt nahezu alles gefährlich wirken. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass Koffein eine relativ harmlose Alltagsdroge ist. Und das gilt für viele illegale Drogen genauso. Bei Cannabis, LSD, Pilzen, MDMA usw. ist es nur diese Form der Darstellung, die sie riskant erscheinen lässt. Sehr viel gefährlicher als Koffein sind diese Substanzen aber auch nicht.

Legal Highs 7 (1P-LSD)

Ich hatte seit einiger Zeit vor, Alice in höherer Dosis auszuprobieren, doch dies scheiterte leider an unzuverlässigen Menschen. Darum beschloss ich, mir das legale 1P-LSD zu Forschungszwecken zu bestellen. Da die meisten Tripberichte aussagten, dass die Wirkung im Rahmen der Wissenschaft praktisch identisch sei, war dieser Unterschied auch nicht sonderlich gravierend für mich. Ich bestellte bei dem deutschen Vendor http://www.1plsd.de/, welcher mit etwas Verspätung, aber dennoch gut und zuverlässig lieferte. Auch hier gilt, dass ist keine Substanz zum Einnehmen, wir sind schließlich treue Staatsbürger und achten Recht und Gesetz.

Kurz zur Substanz. Es handelt sich bei 1P-LSD um das Molekül 1-Propionyl-D-Lysergsäurediethylamid, welches im Verdacht steht, als Pro-Drug für LSD zu funktionieren, also im Körper den Propionyl-Teil zu verlieren und dann ganz normal als LSD (=Lysergsäurediethylamid) zu wirken. Um bei den Pappen sicher zu gehen, dass es sich nicht um Stoffe der DOx- oder 25X-NBOMe-Klassen handelt gibt es technische Testverfahren. Eine andere Möglichkeit ist es, die Pappe direkt zu schlucken, denn DOx- und 25X-NBOMe-Stoffe sind ausschließlich sublingual wirksam.

Nun ja, auch diese Lieferung dauerte lange, als sie ankam war meine Freude so groß, dass ich ohne großes Nachdenken gleich eine Pappe einnahm (nur 100 Mikrogramm/das war ungefähr um 18:30) und mich in mein Zimmer verzog. Dort begann das Warten auf den Wirkungseintritt. Nach einer halben Stunde in etwa überkam mich eine seltsame Euphorie, aber darauf folgte ein Abklingen dieser, als ich mich fragte, ob die Wirkung nicht vielleicht ein reines Placebo gewesen war. Gegen 19:15 war immer noch nichts zu spüren, dass eindeutig Nicht-Placebo war. Recht enttäuscht legte ich mich auf meine Couch, machte das Licht im Zimmer aus und ein wenig Goa-Musik an, um möglicherweise doch noch eine psychedelische Wirkung herauszukitzeln. Innerhalb der nächsten zehn Minuten trat sie plötzlich ein. Mir fiel auf, dass mein Körper sich sehr aufgeladen anfühlte und sich unbedingt bewegen wollte. Die Bezeichnung Body-Load trifft es einfach perfekt, es schien, als wollte jeder Muskel unbedingt genutzt werden. Die Wachheit und Euphorie übernahmen meinen Körper und ich sprang von der Couch herunter, um zu der Musik zu tanzen. (Das muss wohl ziemlich bescheuert ausgesehen haben, Gott sei Dank lehne ich Tripsitter ab) In der Dunkelheit gestaltete sich das aber recht schwierig. Als ich den Lichtschalter gefunden hatte und anschaltete überkam mich aber zuerst wieder Enttäuschung. Anstatt krasser Optics schien der Raum nur unspektakulär normal zu wirken. Die Sicht war etwas vertieft und räumlicher, aber eben nicht in besonderem Maße. Die Intensität war vergleichbar mit der Wirkung von Waldmeister (zumindest bei mir).

Nach einer weiteren Stunde, ungefähr 20:30, in der sich Bodyload und Euphorie immer weiter steigerten, ließ der Drang, sich zu bewegen, nach. Ich setzte mich auf die Couch und schaute die Muster darauf an. Zum ersten mal wurden die Optics etwas interessanter. Alles wirkte tiefer, zwischen den einzelnen Stofffasern schien es möglich zu unterscheiden und auch, jedes Detail auf einmal wahrnehmen zu können. Das Muster faszinierte mich und zog mich in seinen Bann (es ist in der „Realität“ oder wie man den Zustand ohne Substanzeinfluss auch nennen mag ein ziemlich langweiliges Blumenmuster). Es bewegte sich immer leicht hin und her und verband sich mit irgendwelchen abstehenden Fasern immer neu zu interessanten Gebilden, die mir sehr mystisch und schön erschienen.

Nach ein paar Minuten beschloss ich, ins Badezimmer zu gehen um zu schauen, wie ich auf 1p-LSD aussehe. Meine Pupillen waren ziemlich geweitet und mein Gesicht erschien mir im Spiegel unglaublich albern. Ich lachte mehrfach los und geriet dann aber ins Nachdenken. Mir wurde bewusst, dass ich wirklich da bin. Das klingt zwar banal, aber in dem Moment war es erfüllend. Einfach nur da sein und dazu zu gehören. Es war nicht wirklich klar, wozu, es war einfach nur ein Zugehörigkeitsgefühl zu einem großen Ganzen, dieses erschien mir aber leider nicht klar genug. Mir kam die Zeit unglaublich langsam vor … bisher dachte ich, auf Weed wäre die Zeit langsam, doch 1P-LSD (in Zukunft schreib ich einfach LSD, ist ja jetzt klar was gemeint ist und die Wirkung soll sowieso die gleiche sein) schlägt das Ganze noch um Welten und lässt das in meinen Augen uninteressante Cannabis noch einmal um Welten uninteressanter werden.

Das Badezimmer funkelte und die Fließen ließen sich gestochen scharf in kleinere Stücke unterteilen. Das erzeugte bei mir einen weiteren Lachanfall, weil ich mir niemals hätte träumen lassen, dass eine Fließe so interessant sein könnte. Vor der Wand zu sitzen und sie einfach anzustarren kam mir zu diesem Zeitpunkt so mystisch und dann auch wieder dämlich vor. Für einige Momente (mir kam es sehr viel länger vor, eine Uhr war leider nur im Nebenzimmer, aber vermutlich handelte es sich höchstens um eine Minute) überkamen mich dann Tränen. Aus unerfindlichen Gründen kamen mir Gedanken an Leute, mit denen ich mich vor Jahren verstritten hatte und fand es schade, dass sie nicht mehr in meinem Leben waren. Doch ich verstand, warum es so war, jeder Fehler, den sie oder auch ich begangen hatten, war plötzlich klar erkennbar. Das Gefühl war so überwältigend, dass mein Kopf sich fast brennend anfühlte, als würde er so viel denken, dass seine Kapazitäten niemals ausreichen würden. Hier begann auch der weniger schöne Teil des Trips, der aber nur kurz andauerte.

Alles schien mir klar zu werden. Meine Fehler, meine Inkonsequenz und dass kein Vorsatz, den ich gefasst hatte, bisher komplett umgesetzt wurde. Es war in der Zwischenzeit eine Stunde in etwa vergangen, bald 22:00 Uhr, was sehr hilfreich war. Nachdem ich die Musik ausgeschaltet war und das Licht ausmachte, konnte der Gedankenansturm auf mein Gehirn zwar nicht abgeschwächt werden, aber die Reizüberflutung dagegen schon. Ich lag nur da und schloss meine Augen, um dem Kreiseln und der permanenten Bewegung aller Gegenstände ein wenig entkommen zu können. Wie auch schon bei LSA versank ich dabei in mir selbst. Als würde ein Tunnel sich öffnen und mich in sich hinunterziehen, während er farbig blitzt und leuchtet (aber keine wirklichen CEV’s, es ist mehr ein Körpergefühl, dass sich automatisch visualisiert). Die Reizüberflutung hatte sich normalisiert. Mein Kopf war weiterhin elektrisiert, doch nicht mehr unangenehm. Eher, als würde man eine Wachheit und Bewusstseinsschärfe erreicht haben, für die wir eigentlich ausgelegt sind. So in etwa waren auch meine Gedanken dabei. Ich fragte mich, weswegen wir als Menschen der Meinung sind, unsere „nüchterne“ Realität wäre irgendwie „realistischer“ oder dem „Trip“ in irgendeiner Hinsicht überlegen. Sie kam mir eher langweilig und nichtssagend vor. Ich wünschte mir, dass die Drogenhasser ausnahmsweise mal Recht hätten und ich dann auf LSD (oder eben 1P-LSD) kleben bleiben könnte. (Erwartungsgemäß nicht passiert, leider)

Als die kurze, etwas überfordernde Episode vorbei war (nach ca 10 Minuten, es war kurz nach 22:00.), machte ich die Musik wieder an. Diesmal Tool, Goa fühlte sich seltsamerweise sehr unlebendig an. Da im Dunkeln tanzen aber ziemlich unmöglich war, da mein Zimmer ein einziges Chaos ist und somit viele Stolperfallen bietet, machte ich auch das Licht wieder an. Die Optics waren etwas schwächer geworden, aber dennoch blieb alles in Bewegung. Formen an der Decke bildeten wunderschöne Muster, lächelten mich an und verschwanden wieder in anderen Mustern, insgesamt war alles sehr lebendig und mir kam es auch vor als würde alles seine eigene Seele und sein eigenes Leben haben. Die Musik im Hintergrund trug mich wie von selbst in die Mitte des Zimmers und mein Körper tanzte scheinbar von alleine los, während ich alles bestaunte, was zu sehen war. Die Musik, die Bewegungen der Gegenstände, meine eigenen Bewegungen, das Licht, alles passte so zusammen, als wäre es mir Absicht so platziert worden. Das Tanzen zur Musik wurde zu einem Wirbel, als würde es synergistisch wirken und die Wirkung der einzelnen Pappe immer weiter in andere Perspektiven steigern. Alles kam mir richtig vor. Das Gefühl von zuvor, alles verstanden zu haben und die Wahrheit zu kennen, kam wieder auf und ich musste den Tanz wieder beenden, weil es so stark und präsent war, als wäre mir nichts anderes mehr möglich als zu erkennen. Die Schärfe meiner Sicht war die Schärfe meines Verstands, und dieser durchdrang mich total. Wie elektrische Impulse schoss die Erkenntnis durch mich hindurch.

Die Erkenntnis:
Im Prinzip war sie so simpel, dass es mir unglaublich schien, diesen Gedanken noch nie (außer auf anderen Psychedelika, aber dort in schwächerer, weniger „direkten“ Art) gekommen war. Jeden Tag sehen wir viel Schönes, Atemberaubendes, jeden Tag haben wir tausend Gründe zur Freude und zur Dankbarkeit, doch verschwenden wir ihn dann jedes mal, um zu jammern, wie grauenvoll unser Leben doch ist. So viele Gelegenheiten zur Freude verpasst zu haben war für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Genauso wie die darauf folgende Erkenntnis. Jeder Mensch, der einem anderen wehtut, vergeht sich an sich selbst. Er widmet sich dem Hass und der Zerstörung, anstatt die Momente, die darauf verschwendet werden, für ein schönes Leben zu nutzen und etwas aufzubauen, an dem man seine Freude hat. Als mir das klar wurde, war der innere Drang, jedem Menschen, der mir Schlechtes getan hat sofort zu vergeben unwiderstehlich. Ich hatte das Gefühl, als wäre ein schwarzer Schatten aus meinem Körper verschwunden. Und dieses Gefühl ist seit einer Woche dauerhaft präsent. Ich habe diesen Teil gesondert herausgeschrieben, weil er das spirituellste Element an allem und mir am wichtigsten war. Da das mein erster ausführlicherer Tripbericht ist weiß ich nicht, was man am schwersten gewichten soll und habe darum diesen Teil ausgewählt.

Danach, also etwa drei Stunden der Wirkung, ließ der Trip etwas nach. Ich nahm einen Malblock und einige Stifte und begann zu zeichnen, während nebenher ein Hörspiel („Alice im Wunderland“) lief. Jeder Strich schien genau zu wissen, wohin er wollte und das 1P-LSD floss aufs Blatt. In der Zeichnung kombinierten sich Eindrücke aus dem Hörbuch, die eben gemachten Erfahrungen und vieles von dem, was um mich herum tanzte und in Bewegung war. Leider muss ich den Bericht hier auch schon abbrechen, weil ich bis morgens um sechs Uhr vertieft ins Zeichnen war und es darüber nur das zu sagen gibt, was schon geschrieben wurde.

Der Afterglow war interessant. Ich dachte dabei viel nach, sah hin und wieder noch ein leichter Morphen am nächsten Tag und empfand die Natur als schöner und leuchtender als je zuvor. Das Körpergefühl lässt sich vermutlich am besten mit wolkig beschreiben.

Was Drogen gefährlich macht

Drogen sind in unserer Gesellschaft per se böse, ein vernünftiger Umgang mit psychotropen Substanzen scheint den meisten ausgeschlossen. Das verrät aber mehr über unsere Gesellschaft, als über die verteufelten Stoffe.

Wir leben in einem Kollektiv der Schwarmintelligenz. 95% der Menschen hierzulande haben im Prinzip, von Details abgesehen, das gleiche Weltbild und sind in Summe staatsunkritisch. Sie mögen den Staat kritisieren, aber tun das, falls überhaupt meist anhand von Verschwörungstheorien (der gute Staat wurde von bösen Kräften übernommen) oder, indem sie sagen, er greife noch zu wenig ein. Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir für andere arbeiten müssen und gleichzeitig uns selbst noch permanent „verbessern“ wollen. Verbessern ist aber nicht Anpassung an das eigene Gefühl des Ich-Seins und die Verstärkung dieser Einheit, sondern eine Angleichung an die Ansprüche der Gesellschaft, um sich nach einem harten Arbeitstag noch für zwei Stunden auf die teure Designer-Couch zu schmeißen, teuren Wein zu trinken. Am nächsten Tag kommt dann die verdrängte Ernüchterung wieder auf.

Und dieser kollektive Zwang betrifft niemanden, keine Gruppe und kein Subkollektiv alleine. Er umspannt uns alle und macht uns zu Sklaven einer Vorstellung, die uns mit der Muttermilch eingeflößt wurde. Wir müssen funktionieren und uns verbessern. Aber nicht, dafür, dass wir mit uns zufrieden sind, sondern, dass es die anderen sind. Man redet sich ein, es für sich selbst zu tun, doch in Wahrheit möchte man seine Autonomie beweisen, die man aber nicht besitzt und doch glaubt, man würde sie besitzen.

Was hat das alles nun mit den bösen Drogen zu tun? Ganz einfach, die Gesellschaft ist deren Kraft nicht gewachsen, weil sie sie nicht versteht. Der Politiker, der sich für den Arbeitstag Meth gönnt, der Arbeiter, der Abends zum Einschlafen sein Bierchen braucht, sie benutzen die Stoffe nicht als Hilfsmittel, sondern lassen sie das Ruder komplett übernehmen. Der Moment des Loslassens, das Abgeben der täglichen Anstrengung auf jemand anderen sei ihnen allen gegönnt. Und er wäre auch nicht weiter schädlich, wenn sie uns nicht zeigen würden, dass mit ihrer Hilfe (vor allem bei Stimulantien) der gesellschaftliche Anspruch mit Leichtigkeit erfüllt werden kann.

Damit wird die „Droge“ zum Mittel, anderen zu entsprechen. Man gibt die Kontrolle darüber aus, konsumiert nicht mehr bewusst und lässt einen Reflex aufkommen, der Die Erwartungen der anderen mit dieser Substanz verbindet. Würde man dagegen konsumieren, um für sich selbst eine schöne Zeit zu haben und sich wirklich bewusst sein, was man tut, verlöre die Substanz schon bald an ihrem Schrecken. So aber scheint sie zuerst der Engel zu sein, der einen befreit aus dem Kampf, der Gesellschaft zu gefallen, da er „die Arbeit“ übernimmt.

Drogensucht ist ein Phänomen einer Gesellschaft, die nicht lebenswert ist. Dass die drei häufigsten legalen Substanzen Nikotin, Koffein (Stimulantien) und Alkohol (Downer) allesamt keine wirklich psychedelischen und entheogenen (Das „Göttliche“ erkennen, mit dem „Ich“ ist es weniger esoterisch beschrieben) „Drogen“ sind, weißt auch wieder darauf hin, dass wir konsumieren, um zu funktionieren. Mit diesem Anspruch hinter dem Konsum wird er auch immer gefährlich sein. Jeder Drogenuser, der einigermaßen informiert ist, wird wissen, was mit Safer Use gemeint ist. In der Szene der drogenmündigen Menschen ist es Konsens, dass Selbstmedikation (Die Entheogene wie DMT, LSD, Psilocybin usw. möchte ich hier vorerst ausklammern) gefährlich ist und die Suchtgefahr um ein Vielfaches steigert.

Doch auch für die Gesellschaft ist der Konsum gefährlich. Vor allem die Psychedelika haben das Potential, Menschen, die bisher gut funktionierten, diesen inneren Zwang ausschalten. Sie brechen bekannte Raster und Muster auf, weswegen sie auch für die Suchtmedizin geeignet scheinen oder die Psychotherapie. Unsere Gesellschaft basiert aber darauf, dass Bekanntes repetitiv ins Unterbewusstsein eingeht und dort die Person dirigiert. Es stehen auch keine geheimen Mächte dahinter, es ist ein Prozess marktwirtschaftlicher Eigendynamik, eine dauerhafte Selbstmanipulation, die uns unterbewusst gefangen und unfrei hält.

Je mehr Menschen beginnen, diese Eigendynamik zu hinterfragen, desto mehr kommt auch der gesellschaftliche Entwurf ins Wanken und verliert seine Alternativlosigkeit. Das ist die Ursache der Angst vor den meisten Substanzen. Denn auch wenn jeder an dieser gesellschaftlichen Struktur in gewisser Hinsicht leidet, weil er eine Funktion übernehmen muss und nicht primär nach eigenen Vorstellungen lebt, so verteidigen wir unbewusst diese Hierarchie und den Selbstbetrug. Würden wir ihn nicht verteidigen würden wir auch zugeben müssen, nicht für uns gelebt zu haben und nur eine Marionette der eigenen Zwänge darstellten.

Substanzen sind nicht an sich gefährlich, egal welcher Natur. Sie alle haben ihre positiven als auch negativen Seiten. Dass die Gesellschaft in diesem Fall wieder einen Sündenbock erschafft, der von Grund aus dunkel und bösartig sein soll, passt hervorragend in die Systematik. Leistung wird als gut und positiv gewertet, der Leistungsdruck aber so hoch gesetzt, dass (fast) kein Mensch diesen ganz ohne Rückgriffe auf Hilfsmittel aushalten kann. Nun werden diese „Rauschgifte“ plötzlich zum alltäglichen Helfer, um die positive Rolle in den Augen der Gesellschaft ausfüllen zu können. Der immer weiter steigende Leistungsdruck korreliert dabei auch mit der Verbreitung des Substanzmissbrauchs (zugegeben, das Wort ist schwer zu definieren, unter Missbrauch könnte man einen Umgang mit Substanzen subsummieren, der mit irreparablen Schäden an Geist und Gesundheit einhergeht oder mit einer vergleichsweise großen Wahrscheinlichkeit einhergeht).

Seit Jahrtausenden wurden viele dieser Substanzen oder pflanzliche Analoga zu diesen von den Menschen genutzt, ohne jegliche Scham und Verteufelung. Die Verwendungen von Psilocybin und DMT sind älter als das Christentum und sollen dennoch nicht zur Kultur gehören? Warum sollten sich diese Substanzen innerhalb von ein paar Jahrzehnten von Rauschmitteln, die niemals für nennenswerte Schäden in der Gesellschaft verantwortlich waren, in mörderische Gifte verwandelt haben? Der Grund ist ganz einfach. Die Substanzen haben sich nie geändert. Unsere Gesellschaft ist nur noch kränker und zerstörter geworden. Und die Entheogene, die ein Umdenken und Ausbrechen aus diesem selbstzerstörerischen Kreis ermöglichen könnten, werden dabei verbannt und kriminalisiert.

Wie mich LSA verändert hat

Ich habe vor Kurzem einen LSA-Artikel hochgeladen, seitdem aber einen weiteren „Trip“ durchgeführt, bei dem ich acht Samen verwendete und diese in Alkohol eingelegt verwendete. Schon der erste wirklich bewusst wahrgenommene Trip schärfte dauerhaft meine Wahrnehmung, mein Empathiegefühl und veränderte meine Prioritäten. Ich fühlte mich glücklicher und erfüllter, so ausgeglichen wie noch nie zuvor. Es war mir nicht mehr wichtig, von anderen anerkannt zu sein und mich mit Erfolgen zu profilieren, vielmehr erkannte ich die Schönheit in den Dingen, die schon existierten, in der Natur und in den Wolken. Das Gefühl, viel mehr verstanden zu haben als zuvor mischt sich seltsamerweise aber mit einer neuen Bescheidenheit, der Erkenntnis, dass ich das neue Verständnis und das neue Glück, sowohl in der Liebe als auch der Selbstliebe, nicht einer herausragenden Intelligenz oder einer Überlegenheit verdanke, sondern dem Einfluß einer Substanz.

Dies wertet die Erkenntnis und das neue Lebensgefühl aber nicht ab, im Gegenteil. Es war, als hätte ich mich in einem dunklen Raum gefunden und selbst Jahre nach diesem Gefühl gesucht, den Lichtschalter und damit den weiteren Weg aber immer verfehlt. Das LSA schien wie eine Kerze gewesen zu sein und ermöglichte es mir, diesen Lichtschalter selbst zu finden. Substanzen haben meiner Erfahrung an sich nicht die Kraft, dieses Glückgefühl ohne eigenes Zutun zu implementieren, man muss sich ihrer Auswirkungen, ihres „Werkzeugs“ bedienen, um das zu finden, was das eigene Leben blockiert und stört.

Dieser letzte Trip aber (und es wird auch auf längere Zeit hinweg vermutlich der letzte bleiben, ein mächtiges Werkzeug inflationär zu gebrauchen raubt auf Dauer vermutlich sowohl das Interesse daran als auch die Wirksamkeit) war noch weitaus intensiver als alles jemals zuvor erlebte. Nach dem Einsetzen der Wirkung kam wieder dieses wolkige Gefühl auf und ich begann zu malen. Mein Farbenverständnis schien intuitiver zu sein, die Formen schienen sich selbst zu ziehen und meine Hand kam mir wie ein Werkzeug vor, um dem LSA zu ermöglichen, seine Visionen zu verbildlichen. Es war unmöglich, die Arbeit zu beenden. Nebenher lief das Tool-Video „Vicarious“ und ich hatte plötzlich das Gefühl, es komplett verstanden zu haben. Die Interpretation musste natürlich sofort aufgeschrieben werden, nachdem mein zweites Bild für meine Freundin fertiggestellt war. Es dauerte eine weitere Dreiviertelstunde und danach sank ich zurück auf die Couch. Mein Gehirn schien fast zu platzen, mir wurde schlecht, ein Gewitter aus Lichtblitzen feuerte hinter meinen Augenlidern und es blieb keine andere Option als das Licht und die Musik auszumachen und mich auf der Couch hinzulegen. Der unangenehme Zustand verflog aber sehr schnell wieder. Ich machte wieder Musik an und hörte Tool, Lucid Planet, Puscifer, Meshuggah und praktisch alles mögliche, das eine psychedelische Note aufwieß. Jedes Lied schien unglaublich viel Sinn zu ergeben und eine pulsierende Energie zu beinhalten.

Da es sich um eine extrem hohe Dosis gehandelt hat, waren meine Überlegungen weniger geleitet von der gesellschaftlichen Logik als von einem tiefen Bedürfnis. Entgegen aller Safer-Use-Regeln verließ ich nachts um drei alleine das Haus und begann, kaum dem Dorf entkommen, zu der Musik zu tanzen, die über Kopfhörer lief. Jeder Schritt und jede Bewegung kam mir wie geplant vor, geschmeidig, weich, irgendwie überirdisch und kraftvoll. Meine Eltern besitzen einen größeren Garten voll von Kirschbäumen außerhalb des Dorfes und zu diesem tanzte ich ekstatisch. Die Wolken und Äste, alles verband sich zu geometrischen Formen, nichts wirkte noch zufällig, sondern geplant (soll nicht bedeuten, dass ich jetzt an intelligent design oder so glaube). Diese Wahrnehmung spiegelte sich auch in meinem Inneren, nichts an meinem Denken oder Handeln kam mir noch unterbewusst vor und ich erkannte, dass es damit zu tun hatte, dass meine inneren Verletzungen nach Erfüllung von Außen verlangt hatten.

Ich legte mich ins Gras. Wolken, Äste, Gräser, Musik, die Kälte an meiner Haut, das Gefühl von Erkenntnis und Einheit mit allem war zu einer Symphonie verschmolzen, die mit allen Sinnen wahrgenommen wurde. Gewalt und Hass kam mir so fremd und unnatürlich, eigentlich richtiggehend widerlich und krank vor.

Die Visionen vertieften sich und die geometrische Wahrnehmung wurde unglaublich eindrucksvoll. Es war ein vertieftes 3D-Sehen. Die Bäume standen hintereinander und es wurde mir so klar wie noch nie zuvor, dass meine Sicht räumlich konstruiert ist. Das Universum ist grenzenlos und je nach Definition kann man seinen Mittelpunkt überall setzen. Mir kam es so vor, als würde es sich um mich drehen (nicht im narzisstischen Sinne) und die Ferne wurde erst wirklich zur Ferne. Gegenstände hoben sich so scharf wie noch nie zuvor voneinander ab, doch diese Trennung war nur so scharf um dabei deren Verbindung zu verdeutlichen. Alles kam mir getrennt vor und gleichzeitig eins.

Als mir kalt wurde ging ich wieder nach Hause, konnte aber nicht einschlafen. Die Gedanken rasten, der mentale Zustand schien so komplett und gesund zu sein wie nie zuvor. Mir wurde auch klar, dass dieses Erlebnis mich auf immer verändern würde. Seit diesem Trip, dessen direkte Einwirkung natürlich schon verschwunden ist, kommt mir die Welt viel interessanter vor, mein Interesse an allem möglichen ist einfach aus dem Nichts wieder aufgeflammt. Hat mich eine Blume zuvor nicht interessiert, so bestaune ich nun ihre Schönheit und ihre geometrische Struktur. Der schon zuvor extrem reduzierte Narzissmus ist verschwunden und Selbstkritik geht mir leicht von der Zunge, als wäre es ein Eigenlob.

Um einem Missverständnis vorzubeugen, LSA ist nicht ungefählich, sondern sollte mit Vorsicht probiert werden, wie alle Substanzen. Sie ist legal und kann auch legal konsumiert werden. Aber beachtet auf jeden Fall Set und Setting. Wenn es jemand bereits probiert hat, würde ich mich freuen, ob er/sie Ähliches zu berichten hat.