Die Religion des Friedens?

In der WELT wurde am 27.09 Hamed Abdel-Samad interviewt **. Als ein Kenner des Islam sowie exponierter Kritiker des politischen Islamismus ist auch dieses wieder von analytischer Schärfe gewesen. In der Republik der Narren ist Kritik am Islam nach wie vor ein Tabu, weil sie niemals pauschal gehalten sein darf, sie muss immer erwähnen, dass Terrorismus nicht das Wesen dieser Religion sei. Doch, genau das ist das Wesen, dass man aus ihr ableiten kann, genauso wie aus dem Lebensstil Mohammeds. Diese Kritik ist eine pauschale Kritik am Islam, ganz ohne Differenzierung, doch wohl mit der Unterscheidung von Muslimen und ihrem Glauben. Denn viele von ihnen sind im Prinzip genauso lediglich nominell muslimisch, wie es in Deutschland die Katholiken sind. Kritik am Islam, auch die Pauschale, ist genauso wenig rassistisch, wie es Kritik am Protestantismus ist.

Der Islam stellt ein Konglomerat aus frigider Lust-Feindlichkeit, regressivem Antikapitalismus (Zinsverbot) und faschistischem Homogenisierungszwang dar. Das Subjekt selbst ist im Angesichts Allahs minderwertig, wie in jeder monotheistischen Religion, und verliert seine Individualität als Teil einer großen Gruppe. Auch ist sein Wille selbst nicht wirklich existent. *1 In der Sure 2,6-7 heißt es:

Siehe, den Ungläubigen ist’s gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst, sie glauben nicht. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren und über ihre Augen eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe.

Allah hindert Menschen also aktiv daran, an ihn zu glauben, nur um sie danach bestrafen zu können. Hierbei handelt es sich damit sehr wohl um faschistische Vorauslese, um eine Extremform von elitärem Minderheiten-Denken, welche den Islam bis heute auszeichnet. Dass dabei Muslime als mehrwertige Menschen gegenüber Ungläubigen gelten und diese sogar von Grund auf als schädlich und niederträchtig angesehen werden,zeigt die Sure 3,28:

Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet. (In diesem Fall seid ihr entschuldigt.) (taqiyya) Gott warnt euch vor sich selber. Bei Ihm wird es (schließlich alles) enden.

Der moderne Islam ist von einer Reform nicht nur weit entfernt, er wird immer radikaler. Der IS zerstört Kulturgüter und offenbart das kultur- und diesseitsnegierende Wesen der heutigen Islamismus *2, er ruft ein globales Kalifat aus und zeigt damit in einer bis dato nicht dagewesenen Aggression den narzisstischen Größenwahn der islamischen Welt auf. Die Verachtung des Westens einigt dabei Nationalsozialisten und Islamisten, ebenso wie die verkürzte antikapitalistische Formel der Zinskritik und ein homogenisiertes Weltbild. All dem, was unsere Kultur bedeutet, steht der Islam nicht nur konträr entgegen, er muss es aktiv bekämpfen, denn Toleranz bedeutet seinen Tod, Toleranz selbst IST unislamisch. Betrachten wir dazu die Geschichte des Islam (bis zum Tod Mohammeds):

Mohammed wurde um 570 n.Chr. geboren, als Nachkomme des Geschlechts der Haschim (heute ist es im Irak und in Jordanien heimisch, der König von Jordanien entstammt ihm *3) und verdiente sich seinen Lebenserhalt mit der Arbeit als Ziegenhirte. Als er 25 war, heiratete er eine reiche Mekkanerin namens Chaditscha, die über die 15 Jahre älter als er war. Ob er es aus Gier tat, wegen ihres Geldes oder aufgrund seines Wunsches nach einer Mutterfigur wissen wir nicht. Seine eigene Mutter aber starb schon 7 Jahre nach seiner Geburt *4. Als er vor ihrem Grab um Erlösung für sie bat, offenbarte ihm Allah dafür folgende Sure:

„Der Prophet und diejenigen, die glauben, dürfen (Gott) nicht für die Heiden um Vergebung bitten – auch (nicht) wenn es Verwandte (von ihnen) sein sollten –, nachdem ihnen (endgültig) klar geworden ist, daß sie (wegen ihres hartnäckigen Unglaubens) Insassen des Höllenbrandes sein werden.“

Mohammed fehlte also nicht nur eine Mutterfigur, seine Stimme (er hatte vermutlich wie die meisten „Propheten“ eine akustische und visuelle Form der Schizophrenie) offenbart auch seine tiefe innere Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach diesseitiger Geborgenheit und lebensfeindlicher Jenseits-Ideologie. Diese Zerrissenheit ist auch das, was die islamische Welt bis heute prägt, einerseits verschwenderischer Prunk und Völlerei, andererseits Lustfeindlichkeit bis in das Extrem gesteigert, sogar in die panische Angst vor Sexualität, Nicht-monogam/heterosexuellen und außerehelichen Beziehungen. Da schon Mohammed, wie Hamed Abdel-Samad anmerkt, viele Symptome narzisstischer und paranoider Störungen aufweist, ist es nicht verwunderlich, dass seine Nachfolger, die seinen Lebensstil schließlich als Vorbild verherrlichen, dieselben Störungen im Kollektiv übernehmen werden.

Nach der Heirat konnte er sich ausführliche Reisen leisten und begann, andere Regionen zu bereisen und deren Kultur zu studieren. So kam er mit dem Christentum und dem Judentum in Kontakt, beides Religionen, welche er zu Beginn nicht nur respektierte, sondern verehrte, was sich später in tiefen Hass wandelte. Doch in dieser Bewunderung zeigten sich erste narzisstische Komplexe. Mohammed verlachte polytheistische Stämme als Götzendiener und fühlte sich ihnen als „Diener des Buches“ überlegen. Er folgte dem Beispiel christlicher Mystiker und zog sich auf den Berg Hira zurück (ein Berg bei Mekka, der heute eine wichtige muslimische Pilgerstätte darstellt *5), wo er um das Jahr 610 eine „Offenbarung“ erhielt. Der Erzengel Gabriel erschien ihm und forderte ihn auf, eine neue Religion zu predigen, er trug ihm auf: „Lies!“ (Übrigens ist diese Aufforderung auch der Namensgeber der salafistischen Koranverteilungsaktionen). Die Kernbotschaft war, wie es für Religionen doch so typisch ist, der baldige Untergang der Welt und Gottes Zorn. Zur Umkehr forderte er auf und zur totalen Unterwerfung (daher auch Islam. Islam bedeutet Unterwerfung *6). Da er, genau wie im Christen- und Judentum, einen richtenden Gott vertrat und die Kernpunkte im Bezug auf das Wesen der Transzendenz beibehielt (allmächtig, allwissend, das Wunderbarste), sah er sich auch nicht als Erfinder einer neuen Religion, sondern einen neuen, bzw. den letzten Propheten.

Mohammed verbreitete daraufhin seine Lehre und fand vor allem in Unter- und Mittelschicht Anklang, während die Oberschicht ihn wegen seiner antipersischen Haltung (aus der damaligen Ablehnung der liberalsten Großmacht zu dieser Zeit zieht sich auch leicht die Linie zum heutigen Antiamerikanismus der islamischen Welt. Ein tiefes Grundmisstrauen gegen die Mächte des Liberalismus, welche meistens auch Hegemon ihrer Zeit waren) ablehnte und mit der Zeit auch immer schärfer kritisierte. Als dann auch noch seine Frau und sein Onkel Abu Talib verstarben, musste Mohammed aus Mekka nach Medina fliehen. Dieser Ort sollte letztlich die kriegslüsterne Botschaft eines gänzlich neuen Islam hervorbringen. An diesem Ort nutzte er sein taktisches Geschick, schlichtete Streit zwischen den Bewohnern und baute seinen Einfluss auf. Er heiratete die 10-jährige Aischa und begann zu Juden und Christen auf Abstand zu gehen. Man kann sagen, dass die Rachegefühle gegen die Mekkaner ihn und seine neue Botschaft prägten, denn die Botschaft war nicht mehr Duldsamkeit, sondern Auge um Auge und häufig noch darüber hinaus. Die jüdische Gemeinde äußerte sich ihm Gegenüber aber eher distanziert und unsicher. Mohammed, der wohl aufgrund seines pathologischen Narzissmus erwartet hatte, dass sie sich ihm sofort anschließen würden (ähnlich wie Luther, der die Juden auch hasste, weil sie nicht zu Protestanten wurde), wandte sich darauf von ihnen ab und emanzipierte seine Religion von der jüdischen, indem er einen Personenkult aufbaute und die Gebete täglich gen Mekka richten ließ. Die Ideologie des Islam sei über Familienbande und Freundschaften erhaben, die sogenannte Umma (ähnlich dem Frühsozialismus) als islamische Gemeinschaft zeigt dabei sämtliche Elemente des Nationalsozialismus auf. Der Dschihad, der Kampf gegen Andersgläubige zur Durchsetzung des Islam, wird nun zur prägenden Forderung.

624 brach der Konflikt mit den Juden dann offen aus. 627 töteten radikale Muslime unter Mohammeds Führung alle Männer des Stammes Banu Kuraiza, die Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verkauft. 628 mussten sich auch die Juden aus Chaibar ergeben, die Tatsache, dass sie hohe Steuern entrichteten schützte sie aber davor, von den blutrünstigen Horden abgeschlachtet zu werden. Mohammed nutzte die entstandene Schwäche der Perser darüber hinaus und eroberte den heutigen Jemen, 630 zwang er Mekka zum Aufgeben und übernahm die Stadt. 632 starb er in einem prunkvollen eigenen Mausoleum. Innerhalb weniger Jahre hatte er die komplette arabische Halbinsel in imperialistischer und aggressiver Manier unterworfen und Massenmorde verübt, darunter an einem einzigen Tag alleine 700 Juden den Kopf abgeschlagen (es heißt 600 bis 800, darum verwende ich den Mittelwert *7). Der Islam zeigte schon damals sein hässliches Gesicht, betrachtet man die gewaltsame Expansion in den Jahrhunderten danach, so ist klar, dass er auch in Zukunft kein Stabilitätsgarant sein kann. *8

*1) http://derprophet.info/inhalt/anhang40-htm/  *2) http://www.welt.de/politik/ausland/article137868370/IS-Terroristen-zerstoeren-einzigartige-Kulturgueter.html  *3) http://www.wissen.de/lexikon/haschemiten  *4) https://de.wikipedia.org/wiki/Āmina_bint_Wahb                *5)https://de.wikipedia.org/wiki/Hirā%27             *6) http://islamfatwa.de/aqidah-tauhid/15-aqida-fundament-der-religion/60-was-ist-die-bedeutung-des-wortes-islam  *7) http://belgien.exmuslim.org/volkermord-an-den-banu-quraiza-islam.html      *8) http://www.politische-bildung- brandenburg.de/sites/default/files/downloads/islamische_geschichte.pdf
*
*) http://www.welt.de/politik/ausland/article146903739/Mohammed-war-ein-Massenmoerder-und-ein-kranker-Tyrann.html

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