Islamismus und faschistisches Denken

Der Islam ist wohl derzeit als eine der gefährlichsten Ideologien zu betrachten. In seiner Lustfeindlichkeit und seinem Antiliberalismus ähnelte er dem Nationalsozialismus, mit welchem er noch weitere Merkmale teilt.

  1. Antiamerikanismus/Antisemitismus
  2. Denken in homogenisierten Gruppen ohne Individualität
  3. Die offenkundige Ablehnung eines Individuums per se
  4. Paranoid-narzisstischer Verfolgungswahn

Der erste Punkt erklärt sich wohl von selbst. So viel auch von liberalen Muslimen geredet wird, wirklich gesehen haben sie nur jene, die sie behaupten. Es verhält sich also ein wenig wie UFO-Sichtungen. In Wirklichkeit existiert wohl kaum eine muslimische Gemeinde, die sich nicht lautstark über die amerikanische und israelische Politik beschwert, scharfe Verurteilungen gegen den IS sind dagegen wohl Mangelware.

Der zweite Punkt erschließt sich aus der Botschaft Mohammeds in Medina. Dort wurde ihm offenbart, dass der Glaubensbruder höher zu bewerten sei als der wirkliche Bruder und die Freunde. Die Gemeinschaft des Glaubens ist also ein Beisammensein von Menschen, welche der gemeinsamen Ideologie alles unterordnen zu haben, für sie leben und damit auch ihr eigenes Sein verleugnen müssen. Es handelt sich dabei um ein kollektives Racket von gesichtslosen und damit empathielosen Subjekten, deren Radikalisierung unter anderem dadurch so gefährlich ist, weil sie unter der vollkommen Entfremdung von eigenen Bedürfnissen und somit auch ohne Einbezugnahme der eigenen Vergangenheit stattfindet. Ähnlich wie in der Hitlerjugend wurde die Familie zur Randgruppe erklärt, die sich entweder in das Kollektiv einfügen musste, oder aber den Kontakt zu ihren Kindern verliert. Die Sippenhaft, welche in Deutschland zu den Zeiten des Nationalsozialismus Gang und Gäbe war, ist ein solches Symptom faschistischer Ideologie. Die Unterwerfung unter den Islam ist unumkehrbar und endgültig, sie geht einher mit furchtbarer Humorlosigkeit, Intoleranz und antidemokratischer Gesinnung. *1 Darum ist auch die Diskussion über die Kompatibilität der Religion mit den westlichen Werten sinnlos. Wenn der Islam nicht die kompletten Medina-Verse aus dem Koran verbannt, dann ist er auch nicht zu integrieren. Das ist endgültig und ein schlichter Fakt, angesichts solcher Verse *2:

„O ihr Götzendiener, zieht für vier Monate frei und sicher im Land umher – beginnend im Monat Shawwal, im Wissen was bald kommen wird – denn nachher wird es keine Sicherheit mehr geben für euch, und wisset, es gibt kein Entrinnen vor Allah. Das heisst, ihr werdet Seiner Bestrafung nicht entgehen denn Allah entwertet die Ungläubigen.“ Er entwürdigt sie in dieser Welt indem Er sie umbringen lässt und im Jenseits schickt Er sie ins Höllenfeuer.       – Sure 9, Vers 2 –

Die Ablehnung eines Individuums ergibt sich aus der vorigen Analyse des Kollektivbegriffs. Wenn das Kollektiv alles ist, den individuellen Bedürfnissen übersteht und die Entscheidungen ohne diese schon im Voraus vorgibt, so wird es irgendwann zum offenen Konflikt zwischen dem Trieb und der Ideologie kommen. Diejenigen, die es schaffen, sich der Macht des Triebes nicht zu entledigen, sie aber zu verdrängen, sie werden danach durch die Verdrängung des eigenen ihr Individuum verlieren und mit einer neurotisch geprägte Herdenmentalität ablösen. Mohammed selbst war ein psychotischer Narzisst, wie man aus seiner Lebensgeschichte schließen kann. Seine Mutter starb, als er 7 war, als er später Allah darum bat, ihr ihren „Unglauben“ zu vergeben, erwiderte dieser *3:

„Der Prophet und diejenigen, die glauben, dürfen (Gott) nicht für die Heiden um Vergebung bitten – auch (nicht) wenn es Verwandte (von ihnen) sein sollten –, nachdem ihnen (endgültig) klar geworden ist, daß sie (wegen ihres hartnäckigen Unglaubens) Insassen des Höllenbrandes sein werden.“

Mohammed war offenbar tief gespalten in seiner Liebe zu seiner Mutter und seiner immer ideologischer und antiindividueller werdenden Auslegung seiner neuen Religion. Diese Spaltung hat sich in Medina vertieft. Seine erste Frau, Chadidscha, war wie sein Onkel auch verstorben und man hatte ihn aus Mekka vertrieben, wegen antipersischer Agitation. In Medina nutzte der seine strategischen Fähigkeiten gnadenlos aus und übernahm dort weitestgehend die Kontrolle. 624 ließ er den gesamten jüdischen Stamm Banu Quyraiza in die Sklaverei verkaufen(zwischen 600 und 800 Personen schlug er dabei selbst den Kopf ab *5), die Männer wurden alle getötet. Die jüdischen Stämme hatten sich nämlich auf die Seite der Perser geschlagen, nach deren Schwächung konnte er so seine Macht ausdehnen. Nachdem er den heutigen Jemen eingenommen hatte, übernahm er auch die Macht in Mekka und dehnte bis zu seinem Tod im Jahre 632 den Herrschaftsbereich über die gesamte arabische Halbinsel aus. *6 War sein Leben noch vor der Flucht nach Medina geprägt von einer Kombination aus Sinnlichem und Metaphysischen, so wurde es nach der Vertreibung ein paranoider Fanatismus, welcher sich einerseits daraus speiste, dass Mohammed die 15 Jahre ältere Chadidsch als neue Mutterfigur verloren hatte und sich in neuer Umgebung alleine in das System einfügen musste, andererseits aus narzisstischen Rachekomplexen gegen die Mekkaner.

Der paranoid-narzisstische Verfolgungswahn ist dem nationalsozialistischen insofern ähnlich, weil er einerseits die permanente Übervorteilung befürchtet, andererseits die vollkommene Unfähigkeit zum Eingestehen eigener Fehler. Wie der Nationalsozialismus auch speist sich der islamische Narzissmus aus seinen Minderwertigkeitsgefühlen im Vergleich zum Westen. Der deutsche Faschismus entwickelte sich in seiner eliminatorischen Form aufgrund von verkürzter Kapitalismuskritik und der „Schmach von Versailles,“ der Islamische aufgrund der ökonomischen Minderwertigkeit der Regionen und einer ähnlich verkürzten Kritik an einem „verdorbenen, westlichen Kapitalismus.“

Wenn wir ein liberales Land bleiben wollen, dann dürfen wir es nicht zulassen, dass eine solche Ideologie zusätzliche Vergünstigungen erhält (Das Erlauben von Kopftüchern für Lehrkräfte ist ein Schritt in die falsche Richtung), sondern sie muss mit aller Macht von politischem Einfluss abgehalten werden.

*1) http://www.welt.de/print-welt/article354109/Islam-heisst-auf-deutsch-Unterwerfung.html                                   *2) http://derprophet.info/inhalt/anhang2-htm/             *3) https://de.wikipedia.org/wiki/Āmina_bint_Wahb   *4) https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed#Herkunft_und_Familie   *5) http://www.orientdienst.de/muslime/minikurs/mohammed_feinde/   *6) http://www.politische-bildung-brandenburg.de/sites/default/files/downloads/islamische_geschichte.pdf

http://www.dias-online.org/fileadmin/templates/downloads/DIAS_Kommentare/Kommentar35.pdf

Die Religion des Friedens?

In der WELT wurde am 27.09 Hamed Abdel-Samad interviewt **. Als ein Kenner des Islam sowie exponierter Kritiker des politischen Islamismus ist auch dieses wieder von analytischer Schärfe gewesen. In der Republik der Narren ist Kritik am Islam nach wie vor ein Tabu, weil sie niemals pauschal gehalten sein darf, sie muss immer erwähnen, dass Terrorismus nicht das Wesen dieser Religion sei. Doch, genau das ist das Wesen, dass man aus ihr ableiten kann, genauso wie aus dem Lebensstil Mohammeds. Diese Kritik ist eine pauschale Kritik am Islam, ganz ohne Differenzierung, doch wohl mit der Unterscheidung von Muslimen und ihrem Glauben. Denn viele von ihnen sind im Prinzip genauso lediglich nominell muslimisch, wie es in Deutschland die Katholiken sind. Kritik am Islam, auch die Pauschale, ist genauso wenig rassistisch, wie es Kritik am Protestantismus ist.

Der Islam stellt ein Konglomerat aus frigider Lust-Feindlichkeit, regressivem Antikapitalismus (Zinsverbot) und faschistischem Homogenisierungszwang dar. Das Subjekt selbst ist im Angesichts Allahs minderwertig, wie in jeder monotheistischen Religion, und verliert seine Individualität als Teil einer großen Gruppe. Auch ist sein Wille selbst nicht wirklich existent. *1 In der Sure 2,6-7 heißt es:

Siehe, den Ungläubigen ist’s gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst, sie glauben nicht. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren und über ihre Augen eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe.

Allah hindert Menschen also aktiv daran, an ihn zu glauben, nur um sie danach bestrafen zu können. Hierbei handelt es sich damit sehr wohl um faschistische Vorauslese, um eine Extremform von elitärem Minderheiten-Denken, welche den Islam bis heute auszeichnet. Dass dabei Muslime als mehrwertige Menschen gegenüber Ungläubigen gelten und diese sogar von Grund auf als schädlich und niederträchtig angesehen werden,zeigt die Sure 3,28:

Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet. (In diesem Fall seid ihr entschuldigt.) (taqiyya) Gott warnt euch vor sich selber. Bei Ihm wird es (schließlich alles) enden.

Der moderne Islam ist von einer Reform nicht nur weit entfernt, er wird immer radikaler. Der IS zerstört Kulturgüter und offenbart das kultur- und diesseitsnegierende Wesen der heutigen Islamismus *2, er ruft ein globales Kalifat aus und zeigt damit in einer bis dato nicht dagewesenen Aggression den narzisstischen Größenwahn der islamischen Welt auf. Die Verachtung des Westens einigt dabei Nationalsozialisten und Islamisten, ebenso wie die verkürzte antikapitalistische Formel der Zinskritik und ein homogenisiertes Weltbild. All dem, was unsere Kultur bedeutet, steht der Islam nicht nur konträr entgegen, er muss es aktiv bekämpfen, denn Toleranz bedeutet seinen Tod, Toleranz selbst IST unislamisch. Betrachten wir dazu die Geschichte des Islam (bis zum Tod Mohammeds):

Mohammed wurde um 570 n.Chr. geboren, als Nachkomme des Geschlechts der Haschim (heute ist es im Irak und in Jordanien heimisch, der König von Jordanien entstammt ihm *3) und verdiente sich seinen Lebenserhalt mit der Arbeit als Ziegenhirte. Als er 25 war, heiratete er eine reiche Mekkanerin namens Chaditscha, die über die 15 Jahre älter als er war. Ob er es aus Gier tat, wegen ihres Geldes oder aufgrund seines Wunsches nach einer Mutterfigur wissen wir nicht. Seine eigene Mutter aber starb schon 7 Jahre nach seiner Geburt *4. Als er vor ihrem Grab um Erlösung für sie bat, offenbarte ihm Allah dafür folgende Sure:

„Der Prophet und diejenigen, die glauben, dürfen (Gott) nicht für die Heiden um Vergebung bitten – auch (nicht) wenn es Verwandte (von ihnen) sein sollten –, nachdem ihnen (endgültig) klar geworden ist, daß sie (wegen ihres hartnäckigen Unglaubens) Insassen des Höllenbrandes sein werden.“

Mohammed fehlte also nicht nur eine Mutterfigur, seine Stimme (er hatte vermutlich wie die meisten „Propheten“ eine akustische und visuelle Form der Schizophrenie) offenbart auch seine tiefe innere Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach diesseitiger Geborgenheit und lebensfeindlicher Jenseits-Ideologie. Diese Zerrissenheit ist auch das, was die islamische Welt bis heute prägt, einerseits verschwenderischer Prunk und Völlerei, andererseits Lustfeindlichkeit bis in das Extrem gesteigert, sogar in die panische Angst vor Sexualität, Nicht-monogam/heterosexuellen und außerehelichen Beziehungen. Da schon Mohammed, wie Hamed Abdel-Samad anmerkt, viele Symptome narzisstischer und paranoider Störungen aufweist, ist es nicht verwunderlich, dass seine Nachfolger, die seinen Lebensstil schließlich als Vorbild verherrlichen, dieselben Störungen im Kollektiv übernehmen werden.

Nach der Heirat konnte er sich ausführliche Reisen leisten und begann, andere Regionen zu bereisen und deren Kultur zu studieren. So kam er mit dem Christentum und dem Judentum in Kontakt, beides Religionen, welche er zu Beginn nicht nur respektierte, sondern verehrte, was sich später in tiefen Hass wandelte. Doch in dieser Bewunderung zeigten sich erste narzisstische Komplexe. Mohammed verlachte polytheistische Stämme als Götzendiener und fühlte sich ihnen als „Diener des Buches“ überlegen. Er folgte dem Beispiel christlicher Mystiker und zog sich auf den Berg Hira zurück (ein Berg bei Mekka, der heute eine wichtige muslimische Pilgerstätte darstellt *5), wo er um das Jahr 610 eine „Offenbarung“ erhielt. Der Erzengel Gabriel erschien ihm und forderte ihn auf, eine neue Religion zu predigen, er trug ihm auf: „Lies!“ (Übrigens ist diese Aufforderung auch der Namensgeber der salafistischen Koranverteilungsaktionen). Die Kernbotschaft war, wie es für Religionen doch so typisch ist, der baldige Untergang der Welt und Gottes Zorn. Zur Umkehr forderte er auf und zur totalen Unterwerfung (daher auch Islam. Islam bedeutet Unterwerfung *6). Da er, genau wie im Christen- und Judentum, einen richtenden Gott vertrat und die Kernpunkte im Bezug auf das Wesen der Transzendenz beibehielt (allmächtig, allwissend, das Wunderbarste), sah er sich auch nicht als Erfinder einer neuen Religion, sondern einen neuen, bzw. den letzten Propheten.

Mohammed verbreitete daraufhin seine Lehre und fand vor allem in Unter- und Mittelschicht Anklang, während die Oberschicht ihn wegen seiner antipersischen Haltung (aus der damaligen Ablehnung der liberalsten Großmacht zu dieser Zeit zieht sich auch leicht die Linie zum heutigen Antiamerikanismus der islamischen Welt. Ein tiefes Grundmisstrauen gegen die Mächte des Liberalismus, welche meistens auch Hegemon ihrer Zeit waren) ablehnte und mit der Zeit auch immer schärfer kritisierte. Als dann auch noch seine Frau und sein Onkel Abu Talib verstarben, musste Mohammed aus Mekka nach Medina fliehen. Dieser Ort sollte letztlich die kriegslüsterne Botschaft eines gänzlich neuen Islam hervorbringen. An diesem Ort nutzte er sein taktisches Geschick, schlichtete Streit zwischen den Bewohnern und baute seinen Einfluss auf. Er heiratete die 10-jährige Aischa und begann zu Juden und Christen auf Abstand zu gehen. Man kann sagen, dass die Rachegefühle gegen die Mekkaner ihn und seine neue Botschaft prägten, denn die Botschaft war nicht mehr Duldsamkeit, sondern Auge um Auge und häufig noch darüber hinaus. Die jüdische Gemeinde äußerte sich ihm Gegenüber aber eher distanziert und unsicher. Mohammed, der wohl aufgrund seines pathologischen Narzissmus erwartet hatte, dass sie sich ihm sofort anschließen würden (ähnlich wie Luther, der die Juden auch hasste, weil sie nicht zu Protestanten wurde), wandte sich darauf von ihnen ab und emanzipierte seine Religion von der jüdischen, indem er einen Personenkult aufbaute und die Gebete täglich gen Mekka richten ließ. Die Ideologie des Islam sei über Familienbande und Freundschaften erhaben, die sogenannte Umma (ähnlich dem Frühsozialismus) als islamische Gemeinschaft zeigt dabei sämtliche Elemente des Nationalsozialismus auf. Der Dschihad, der Kampf gegen Andersgläubige zur Durchsetzung des Islam, wird nun zur prägenden Forderung.

624 brach der Konflikt mit den Juden dann offen aus. 627 töteten radikale Muslime unter Mohammeds Führung alle Männer des Stammes Banu Kuraiza, die Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verkauft. 628 mussten sich auch die Juden aus Chaibar ergeben, die Tatsache, dass sie hohe Steuern entrichteten schützte sie aber davor, von den blutrünstigen Horden abgeschlachtet zu werden. Mohammed nutzte die entstandene Schwäche der Perser darüber hinaus und eroberte den heutigen Jemen, 630 zwang er Mekka zum Aufgeben und übernahm die Stadt. 632 starb er in einem prunkvollen eigenen Mausoleum. Innerhalb weniger Jahre hatte er die komplette arabische Halbinsel in imperialistischer und aggressiver Manier unterworfen und Massenmorde verübt, darunter an einem einzigen Tag alleine 700 Juden den Kopf abgeschlagen (es heißt 600 bis 800, darum verwende ich den Mittelwert *7). Der Islam zeigte schon damals sein hässliches Gesicht, betrachtet man die gewaltsame Expansion in den Jahrhunderten danach, so ist klar, dass er auch in Zukunft kein Stabilitätsgarant sein kann. *8

*1) http://derprophet.info/inhalt/anhang40-htm/  *2) http://www.welt.de/politik/ausland/article137868370/IS-Terroristen-zerstoeren-einzigartige-Kulturgueter.html  *3) http://www.wissen.de/lexikon/haschemiten  *4) https://de.wikipedia.org/wiki/Āmina_bint_Wahb                *5)https://de.wikipedia.org/wiki/Hirā%27             *6) http://islamfatwa.de/aqidah-tauhid/15-aqida-fundament-der-religion/60-was-ist-die-bedeutung-des-wortes-islam  *7) http://belgien.exmuslim.org/volkermord-an-den-banu-quraiza-islam.html      *8) http://www.politische-bildung- brandenburg.de/sites/default/files/downloads/islamische_geschichte.pdf
*
*) http://www.welt.de/politik/ausland/article146903739/Mohammed-war-ein-Massenmoerder-und-ein-kranker-Tyrann.html

Antiamerikanismus und Relativismus

Antiamerikanismus ist eine moderne Form des Antisemitismus, vielmehr aber ein Symptom des ewigen Relativismus.

Antiamerikanismus ist eine moderne Form des Antisemitismus, vielmehr aber ein Symptom des ewigen Relativismus. Das der Relativismus dabei ein Symptom dieser Zeit ist, ist eine Binsenweisheit. Sogar im akademischen Betrieb ist er verankert, teilweise in Form ganzer Lehrgänge, wie die Gender Studies (welche sich zugegebenermaßen mit dem sozialen Geschlecht auch ein Thema suchten, dass man ohne Relativismus und Dekonstruktion auch nicht anders zugänglich machen konnte), den Postcolonial Studies oder der Critical Whiteness. Der Relativismus ist dabei seltsamerweise eine Ideologiebefreiung und gleichzeitig eine Ideologie. Schneidet der Westen im kühlen Vergleich der Todesopfer schlechter ab, so werden die Toten ideologiebefreit aufgerechnet. Im anderen Fall scheint die westliche, bzw. amerikanische Politik aufgrund der ideologischen Hintergründe plötzlich wieder niederträchtiger. Es ist aber weitaus mehr als reine Einseitigkeit, das den Antiamerikanismus betreibt, vielmehr ist es die Aberkennung des internationalen Wertes der Menschrechte. Hier greift der Relativismus, der alle Kulturen als gleichwertig und damit Menschenrechte zur rein westlichen Angelegenheit macht, die in nicht-westlichen Gegnern auch nicht zur Geltung kommen.

Damit gilt:

1. Nur die westlichen Länder dürfen an diesen Werten gemessen werden                   2. Im Falle des Kampfes sind die Zahlen stumpf aufzurechnen

In dieser Hinsicht ist der Klerikalfaschismus der Hamas wünschenswerter als die israelische Demokratie, denn deren Selbstverteidigung kostet mehr Opfer als die Angriffe der Hamas. Dass aber zahlenmäßig eine so große Divergenz besteht liegt daran, dass die Hamas einerseits keine Vorkehrung treffen, ihre Bevölkerung zu schützen und andererseits, dass sie sogar bewusst hohe Zahlen provozieren *1, um die Weltöffentlichkeit auf ihre Seite zu ziehen. Schon allein an diesem Beispiel offenbart sich, dass der Relativismus brandgefährlich und antiwestlich ist. Es ist kein Rassismus, die westliche Kultur und Aufklärung als einzigartig, sogar als überlegen zu bezeichnen, es ist ein Gebot der Vernunft und nachweislich auch das beste Gesellschaftsmodell. Der Antiamerikanismus ist dabei nicht nur Symptom des Relativismus, sondern auch der Ablehnung der Moderne und vor allem des Kapitalismus. Die große Resonanz in den westlichen Staaten sollte darum neben dem neuen Antisemitismus die größte Sorge sein.

*1) http://www.cicero.de/weltbuehne/trugbilder-im-gazakrieg-die-blutige-guerrilla-taktik-der-hamas/57966

Putin und sein Krieg gegen den Westen.

Putins Krieg gegen den Westen begann nicht erst mit der Sezession der Krim (Es war zwar eine Sezession, die militärische Präsenz verstieß dennoch gegen Völkerrecht *1), schon im Jahr 2010 *2 *3 fiel die Agitation Russlands gegen die Ukraine und Europa aggressiv aus. Wie das Beispiel Südossetien zeigt, sowie Tschetschenien, schreckt Russland nicht vor aggressiver Außenpolitik zurück. Diese Eskalationen dienten dabei vor allem dem Anspruch, wieder sowjetische Größe aufleben zu lassen und innenpolitische Stärke zu demonstrieren, wobei man sich auch nicht zu schade war, Attentate zu faken, oder zumindest in deren Planung verwickelt zu sein *4 *5.

Während der Krim-Übernahme, die schon vor Jahren erwägt wurde, zeigte sich die demonstrative Ablehnung des Westens durch Putin. Er ließ Massen von westlichen Lebensmitteln vernichtete und schadet so der eigenen Bevölkerung, welche aufgrund eines geringeren Angebots nun höhere Preise für die Grundnahrungsmittel zahlen müssen, *6 bloß wegen des propagandistisch-antiwestlichen Effekts. Dass Russland dabei ausschließlich durch seinen Rohstoffreichtum noch eine Rolle spielt, muss wohl kaum erwähnt werden, ist aber ein wichtiger Punkt, denn er ist auch die Ursache der aggressiven Außenpolitik, wie sie durch die Tschetschenienkriege, den Georgien-Krieg und nun die Krim-Krise zutage trat. Russland ist in einem nationalistischen Minderwertigkeitskomplex erstarrt, die dortige Bevölkerung scharrt sich wieder hinter Putin, weil sie das Gefühl haben, er sei der Anführer, der sie wieder in die stolze Größe der Sowjetunion führen könne. Auf eine bizarre Art und Weise fühlt man sich hierbei an den kollektiven Narzissmus der deutschen Bevölkerung vor 1933 erinnert und in der Tat, die Ähnlichkeiten zwischen der Ideologie des Putinismus und des deutschen Faschismus sind gravierend.

Beide Ideologien sind völkisch und nationalistisch, antiliberal, antiamerikanisch und antikapitalistisch. Große Unterstützung erfährt darum logischerweise Putin auch aus dem rechtsextremen, sowie dem linksnationalistischen (antiimperialistischen) Spektrum. Somit wundert es nicht, dass gerade die Auseinandersetzung auf der Krim eine Querfront zwischen Rechts- und Linksextremen, konservativen Antikapitalisten und Islamisten schmieden konnte, denn sie alle haben die gemeinsame Tendenz zur Hierarchie, zum antidemokratischen Weltbild und einem Wunsch nach hartem Durchgreifen. Putins Kampf ist in erster Linie ein ideologischer Kampf, dem er, wie man an der Vernichtung von Nahrungsmitteln merkte, sogar sein eigenes Volk unterordnet, wie Stalin einst, welcher von Putin nicht umsonst mit Denkmalen beehrt wird. *7 Der Westen in seiner Freiheitlichkeit (die leider auch zunehmend unter Beschuss steht, sowohl durch eigene als auch fremde Institutionen) bietet keine Sicherheit, wie sie das völkisch-etatistische System Russlands vorgibt, bieten zu können.

Die Intervention in Syrien zur Stützung der faschistischen Herrschaft Assads *8 verfolgt den Zweck, einerseits den IS zu schwächen, welcher mittlerweile durch den Treueschwur der tschetschenischen Islamisten *9 Russland selbst bedroht, sowie den einzigen konstanten Verbündeten in der Region neben dem Iran zu erhalten. Nachdem die USA sich weitestgehend aus den meisten Krisenherden der Region zurückzogen, um der eigenen Kampfkraftüberdehnung entgegenzuwirken, stößt Putin damit in die Lücke. Mit seiner Unterstützung für Assad wird er das Flüchtlingsproblem noch verschärfen, denn entgegen geltender Meinung gehen die meisten Toten nach wie vor auf seine Bombardements mit Fassbomben und seine Chlorgas-Angriffe zurück *10 *11 Nach dem Iran-Deal steht Russland außerdem unter Zugzwang, eventuell seinen größten Verbündeten in der Region zu verlieren, weswegen sie mit verstärkter Kooperation antworteten, nicht nur mit dem Iran, sondern auch mit Ägypten und Saudi-Arabien *12 und sogar mit Israel *13 pflegt Russland seit längerer oder auch kürzerer Zeit ein gebessertes Verhältnis. Die dilettantische Außenpolitik der Demokraten mit ihrem Ziel der globalen Abrüstung und Verbesserung der diplomatischen Ziele hat sich, wie immer, als falsch herausgestellt. Die Konsequenz war eine außer Kontrolle geratene „Arabellion,“ ein völlig destabilisierter Irak (wobei unklar ist, wie stabil er wirklich heute noch wäre, wenn Saddam an der Macht geblieben wäre. Sein Regierungsstil ähnelte dem Assads sehr und Syrien ist wohl kaum stabil geblieben), eine de facto Nicht-Existenz Syriens, das sich in ein Gewirr aus verfeindeten Pseudo-Staaten verwandelt hat und zudem noch eine plötzliche russische Atomraketenpräsenz auf der Krim und in Kaliningrad *14 Der Krieg gegen den Westen konnte nur so erfolgreich sein, weil dieser seinen alten Fehler begangen hat, Diktatoren mit Appeasement zu begegnen und zu hoffen, dass deren Machtstreben damit beendet würde. Wenn der Westen nicht erkennt, dass Narzissten, und solche sind Diktatoren nahezu immer, eben nicht rational, sondern egomanisch und größenwahnsinnig sind, dann wird auch ein neuer Weltkrieg unausweichlich sein. Er wird nicht zwischen Russland und dem Westen verlaufen, sondern wie im kalten Krieg in Stellvertreterkriegen. Ob das besser ist, darf aber bezweifelt werden, denn feststeht, dass der ideologische Kampf mit eliminatorischer Härte ausgefochten wird.

*1) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte 12884464.html   *2) http://www.welt.de/welt_print/politik/article8364259/Die-Ukraine-im-Visier-Russlands.html  *3) http://www.welt.de/politik/ausland/article8040236/Der-Georgien-Krieg-galt-dem-Westen.html  *4) http://www.linkfang.de/wiki/Sprengstoffanschläge_auf_Wohnhäuser_in_Russland                                            *5) http://www.spiegel.de/politik/ausland/moskauer-anschlagserie-brisanter-zucker-fuer-putins-wiederwahl-a-281917.html  *6) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/anordnung-von-putin-empoerung-in-russland-ueber-lebensmittel-vernichtung-1.2598246  *7) http://www.focus.de/politik/ausland/diktatoren-renaissance-stalin-denkmaeler-hoch-im-kurs-russland-huldigt-einem-massenmoerder_id_4653374.html  *8) http://www.welt.de/politik/ausland/article146746914/Satellitenbilder-zeigen-Russlands-Syrien-Engagement.html  *9) http://www.welt.de/politik/ausland/article143097410/Der-Islamische-Staat-bedroht-Putins-Reich.html              *10) http://www.zeit.de/2015/37/buergerkrieg-in-syrien-islamischer-staat-baschar-al-assad-fluechtlinge            *11) http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-08/krieg-giftgas-un-syrien  *12) http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-07/russland-saudi-arabien-partnerschaft                                                                                      *13) http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/arbeitspapiere/adm_Russische_Nahostpolitik_ks.pdf                         *14) http://pressejournalismus.com/2015/03/russland-verlegt-atomraketen-nach-kaliningrad/